©Alciro Theodoro da Silva
Text von: Stefan Liebig

Was vor 175 Jahren mit einem kleinen Lager unter dem Bett des Gründers begann, entwickelte sich zu einer Geschichte über sechs Generationen mit einzigartigen Erfolgen, erschütternden Krisen und mutigen Entscheidungen. Das Saatgut-Unternehmen Benary, das heute sein Jubiläum feiert, verkauft jährlich weltweit zehn Milliarden Samen – das bedeutet etwas mehr als eine Blume für jeden Erdenbürger.

In politisch so wirren Zeiten wie heute finden sich bei den Mächtigen dieser Welt nur schwerlich Gemeinsamkeiten. Eine dieser wenigen führt allerdings ohne Umwege in unsere Region: Wenn die Regenten aus ihren Fenstern des Kremls, des Weißen Hauses oder der Halle des Volkes am Platz des Himmlischen Friedens schauen, sehen sie auf ein farbenfrohes Blütenmeer – ,Made in Germany‘. „Die Blumen in Washington sind noch von Barack Obama gepflanzt worden“, erzählt der Geschäftsführer Matthias Redlefsen schmunzelnd. „Die Zeiten ändern sich – was bleibt, sind die Blüten von Benary.“ Auch am Eiffelturm in Paris, vor dem Opernhaus in Sydney und an vielen weiteren prominenten und schönen Orten der Welt bietet sich derselbe Blick auf die ,Benary Big-Begonie‘ – das bekannteste der inzwischen etwa 1.000 Produkte des Hann. Mündener Familienunternehmens.

Die erste Generation

Die Wurzeln des Saatgutzüchters, der heute in Südniedersachsen in mehreren großen Gewächshäusern und in der Verwaltung knapp 100 und weltweit ungefähr 500 Mitarbeiter beschäftigt, verzweigen sich nach Nordhessen und Thüringen. Die lange und bewegende Geschichte begann nämlich bereits vor 175 Jahren – und sehr viel bescheidener: mit einem kleinen Saatgutlager unter dem Bett von Ernst Benary. Er wurde 1819 als achtes von neun Kindern in Kassel geboren und zog mit seiner Familie nach Erfurt. Die heutige thüringische Landeshauptstadt hatte damals eine aufstrebende Rolle im Gartenbau, weil das Klima gute Zuchtbedingungen garantierte. Noch heute findet sich hier das Deutsche Gartenbaumuseum, und 2021 richtet Erfurt die Bundesgartenschau aus.

Das Schicksal meinte es jedoch zunächst nicht gut mit Ernst Benary. Früh starben seine Eltern. „Er galt als das unbegabteste unter den akademisch erfolgreichen Geschwistern. So wurde der Zweitjüngste oft belächelt“, berichtet die Ur-Ur-Ur-Enkelin Klaudia Benary-Redlefsen aus der Familienchronik. Inzwischen ist die Unternehmerin der sechsten Generation geübt im Referieren der Geschichte: „Als ich unseren Mitarbeitern bei der Jubiläumsfeier gegenüberstand, ging uns das allen sehr nahe. Es ist eine Mischung aus Ehrfurcht und Dankbarkeit“, sagt sie noch immer gerührt und mit belegter Stimme. „Der Erfolg über all die Jahre bedeutet aber keine Last für mich, sondern ist Ansporn.“

Kein Wunder, denn die Benarys lassen sich seit jeher nicht unterkriegen. „Wir können Krise“, sagt auch ihr Mann Matthias Redlefsen und verweist auf die enge Verzahnung von Firmen- und Weltgeschichte. Begonnen mit dem Schulabgang des ideenreichen Ernst, der als verwaister Junge in den 1830er-Jahren seine Lehre in einer renommierten Erfurter Gärtnerei absolvierte und sich anschließend auf eine fünfjährige Wanderschaft durch das Deutsche Reich und einige europäische Länder begab. Er lernte Sprachen, knüpfte Kontakte und schmiedete Zukunftspläne. Zurück in der Heimat startete er mit seiner Frau in einer Einzimmerwohnung ins Unternehmerleben. Seine auf der Wanderschaft ergatterte Samensammlung verwahrte er in einer kleinen Holzkiste unter dem Bett und gründete damit seine eigene ,Kunst- und Handelsgärtnerei‘. Der gerade erst 24-Jährige ahnte wohl nicht, dass er damit den Samen für eine sehr lange Tradition gesät hatte.

Heute – fünf Generationen später – ist sein grenzübergreifender Ansatz in einer globalisierten Welt aktueller denn je. Die Hauptgesellschafterin Klaudia Benary-Redlefsen und ihr Mann als kaufmännischer Geschäftsführer führen das international aufgestellte Unternehmen gemeinsam mit dem Niederländer Nick ten Pas als technischer Geschäftsführer. Heute ist Benary in mehr als 110 Ländern vertreten. In den vergangenen Jahren eröffneten sie mehrere neue Standorte weltweit, während andere unrentable geschlossen wurden. Entscheidungen, die nicht immer kritiklos hingenommen werden. Doch die Benarys wissen auch mit Skepsis umzugehen. „Einwände sollte man stets ernst nehmen“, sagt Klaudia Benary-Redlefsen. „Doch Veränderung ist zwingend, um dauerhaft bestehen zu können. Auch wenn es manchmal wehtut.“ Zweistellige Millionenumsätze und Markt anteile von bis zu 85 Prozent in manchen Segmenten geben ihr recht.

Auch Ernst Benary hatte mit Kritikern zu kämpfen, doch nutzte er geschickt sein wertvolles Startkapital und entwickelte sich schnell zum renommierten Vorreiter der jungen Branche. „Wenn der Kaiser in Erfurt zu Besuch war, übernachtete er bei Benary“, erzählt die Gesellschafterin. Vom ersten Tag an war er dank seiner gesammelten Samen quasi europaweit aufgestellt. „Der Wissenschaftler Gregor Mendel gehörte schon früh zu seinen Kunden“, zitiert Matthias Redlefsen aus der überlieferten Familienhistorie. „Sieben Seiten umfasste seine 1873 bei uns eingegangene Bestellung.“ Im Gegenzug liefert Mendel bis heute wichtiges Grundlagenwissen für die Samenproduktion von Benary: Denn ganz im Sinne des bekannten Entdeckers der Vererbungslehre werden an den diversen Standorten noch immer gewünschte Eigenschaften durch gezieltes Kreuzen gefördert. Inzwischen nutzt man dafür jedoch neue Wege. Geht man über das mehr als sechs Hektar große Firmengelände in Hann. Münden, bekommt man den Eindruck, hier existieren zwei Parallelwelten: Während es im Gewächshaus zwischen einem duftenden Meer aus Abermillionen Blüten eher lockerer zugeht und man beinahe an die eigene Gartenarbeit oder zumindest an den Ausflug in ein Gartencenter erinnert wird, arbeiten die Mitarbeiter im Labor hochkonzentriert, steril und in weißen Kitteln.

Hier werden DNA-Stränge beispielsweise auf Farbeigenschaften untersucht und quasi nur im Reagenzglas neue Sorten gezüchtet. Allerdings finden keine transgenen Operationen statt. „Das heißt, es werden keine Produkte erzeugt, die nicht auch in der Natur entstehen könnten“, erklärt Matthias Redlefsen. Das Labor dient somit nur der Beschleunigung der Zuchtvorgänge. Diese aufwendige Neuentwicklung von Pflanzen dauert etwa fünf bis acht Jahre und unterliegt natürlich auch stets den Modeschwankungen und verschiedenen Geschmäckern der Blumenlieb haber auf der ganzen Welt.

Die zweite Generation

Doch auch namhafte Kunden wie Mendel schützten nicht vor herben Enttäuschungen. Es gab erschütternde Rückschläge sowohl weltpolitischer als auch familiärer Art. So zunächst der Tod des Gründers im Jahr 1893 – kurz vor dem 50. Geburtstag seiner Firma. Seine beiden bereits im Unternehmen tätigen Söhne Friedrich und John führten den Betrieb weiter und sorgten für anhaltendes Wachstum. Zu Hochzeiten arbeiteten damals bereits rund 200 Mitarbeiter bei Benary und bewirtschafteten 50 Hektar Land. Sogar die Titanic hatte Benary-Saat an Bord, als sie 1912 im Ozean versank. Doch der Erste Weltkrieg beendete die Aufwärtsentwicklung jäh. Die ausländischen Geschäftsbeziehungen rissen abrupt ab. Dramatisch, denn inzwischen machten Auslandsgeschäfte die Hälfte des Umsatzes aus. Darüber hinaus erhielten viele Mitarbeiter die Einberufung, und es kam noch schlimmer: In dieser schwierigen Zeit verstarb Friedrich Benary, und John musste die Geschäfte in der Wirtschaftskrise nach dem Krieg ganz alleine aufrechterhalten.

Die dritte Generation

Klaudia Benary-Redlefsen bewundert noch immer, dass es ihrem Vorfahren damals überhaupt gelang, ein funktionierendes Unternehmen an die dritte Generation zu übergeben: „Zum Glück kam recht schnell frischer Wind auf, und sein Sohn Heinrich führte Benary gemeinsam mit seinem Cousin, Friedrichs Sohn Ernst – genannt Ernst II. –, in eine neue Blütezeit.“ Sie investierten in Produktion, Reinigung und Labor und hatten zukunftsweisende Ideen: Die Erfurter erzielten große, weltweit beachtete Fortschritte bei den Verfahren zur Neu- und Erhaltungszüchtung. In dieser Zeit entwickelte Benary auch die ersten Hybriden, was vollkommen neue Formen und Farben ermöglichte – damals für den Gartenbau eine Revolution, sind Hybriden heute in der Branche Standard. Doch wieder sollte die Zeit des Wachstums von tragischen Entwicklungen überschattet werden. Die Weltwirtschaftskrise und die Naziherrschaft mit dem Zweiten Weltkrieg stellten die Existenz des Saatenspezialisten erneut infrage. Die jüdischen Wurzeln der inzwischen zum protestantischen Glauben konvertierten
Familie hatten aber glücklicherweise keine so fatalen Folgen wie bei Millionen anderen.

Das über ein knappes Jahrhundert aufgebaute Beziehungsgeflecht und das hohe Ansehen in der Stadt Erfurt bewahrten die Benarys vor Inhaftierung und Deportation. Allerdings übernahm das Nazi-Regime die Leitung des Betriebs und stellte von Blumenprodukten auf Gemüsesamenproduktion um. Viele Mitarbeiter waren inzwischen Opfer des Krieges geworden. Und auch die Inhaberfamilie musste – wie schon im Ersten Weltkrieg – den Tod eines ihrer Mitglieder betrauern: Heinz Benary, einziger Sohn von Heinrich, fiel im Kampf und konnte nicht, wie in ruhigeren Zeiten geplant, in die Firmenleitung einsteigen.

Die vierte Generation

„Leider waren mit dem verlorenen Krieg 1945 wieder längst nicht alle Probleme aus der Welt“, erzählt die Gesellschafterin weiter. „Doch einmal mehr zeigten sich die Vorteile guter Vernetzung.“ Friedrich Benary, als Vertreter der vierten Generation, kam unversehrt aus dem Krieg zurück. Dank intensiver Beziehungen zur amerikanischen Besatzungsmacht erfuhr er von der in der folgenden Nacht bevorstehenden Übernahme Thüringens durch die sowjetischen Alliierten. Vier Stunden später verließ er mit seiner Familie die Stadt gen Westen – … kaum angekommen, errichtete er die erste Filiale: der Start der vierten Firmengeneration am Standort Hann. Münden.

Dies sollte die Keimzelle des Neubeginns sein. Zumal der nur schwerlich wieder in Schwung kommende Stammsitz in Erfurt 1951 von den Besatzern enteignet wurde. Niemand wollte damals wahrhaben, dass dies eine Dauerlösung sein würde. Aber das Motto der Familie war nun endgültig gefunden: „Wir können Krise!“ Zwar verfügte Friedrich über die nötigen Fachkenntnisse, um den Betrieb in einer fremden Umgebung aus dem Nichts aufzubauen und auch das Klima in und um Hann. Münden war günstig, doch fehlte es am Wichtigsten: den Samen für die Zucht. Also fasste der neue Geschäftsführer einen rettenden Entschluss: Er stieg kurzerhand auf sein Fahrrad, um quer durch Deutschland und Holland zu radeln und auf dem Gepäckträger Samen zu sammeln. Er startete kurz nach Kriegsende. „Deutsche Besatzer hatten den Holländern beim Rückzug noch die Fahrräder gestohlen – und nun kam ein Deutscher ,dahergeradelt‘, um Samen zu erbitten“, erzählt Klaudia Benary-Redlefsen, wobei ihr der Stolz über den Mut und die Tatkraft ihres Großvaters deutlich anzumerken ist. „Zur Anerkennung dafür, dass der Nachkriegsgeschäftsführer tatsächlich alles dafür getan hat, um weiter Pflanzen züchten zu können, haben wir zum Jubiläum auch eine besondere Aktion gestartet: eine symbolische Radtour um die Welt. Die international tätigen Benary-Handelsvertreter bringen in diesem Jahr die Samen in ihren Ländern mit dem Fahrrad zu den Kunden.

Benary war also neu erblüht. Und glücklicherweise stellte sich in den kommenden Jahrzehnten eine gewisse Gewöhnung an die neue Weltordnung ein, und es folgte kein weiterer Krieg. Innovative Ideen ermöglichten trotz des Sparzwangs einen erfolgreichen Wiederanfang. Es folgten bessere Zeiten. „Wenn Friedrich Benary um fünf Uhr nachmittags Feierabend machte, ging er ohne Umwege ins Gewächshaus und kümmerte sich um seine geliebten Pflanzen und neue Sorten“, erklärt seine Enkelin und kommt damit zu einem weiteren Meilenstein in der Geschichte. Mit seiner Züchtung der Nonstop-Begonie entwickelte Friedrich im Jahr 1972 den ersten massen- und vermehrungsfähigen Samen dieser Art, der bis heute zum Aushängeschild der Firma wurde.

Ein Aushängeschild, das auch Rudolf Benary, der jüngere Bruder von Fritz, nach dessen viel zu frühen Tod weiter vorantrieb und von der inzwischen jährlich Hunderte Millionen Samen verkauft werden (siehe auch die aktuellen Begonien-Plätze weltweit ab Seite 22). In Rudolfs Ära als Geschäftsführer fällt die Wiedervereinigung – doch eine Rückkehr des Traditionsunternehmens zurück zu den Wurzeln nach Erfurt war keine Option. „Zum einen hätten die Mitarbeiter nicht mit gemacht, zum anderen befand sich der ehemalige Firmensitz im heutigen Zentrum der Stadt Erfurt – dort wäre eine Zucht nicht möglich gewesen“, sagt Benary- Redlefsen rückblickend, die sich auch heute noch klar zum Standort Hann. Münden bekennt. Diese Entscheidung nahm man in Erfurt mit Bedauern hin. Dass heute die Berufsbildende Schule den Namen ,Ernst-Benary- Schule‘ trägt, zeigt aber den anhaltenden Respekt und ist wohl auch als Beleg für das Verständnis für diese Entscheidung zu sehen.

Die fünfte Generation

Als Rudolf Benary mit 65 Jahren in den Ruhestand ging, übernahm sein Sohn Ernst Günter im Jahr 1994 das Ruder. Zu diesem Zeitpunkt war mit Christian Börries auch erstmals ein familienfremder Geschäftsführer mit an Bord, und Benary entwickelte sich in großen Schritten weiter: So wurden in dieser Phase zum Beispiel die Saatgut-Technologie und die Internationalisierung der Samenproduktion vorangetrieben. Ein Modell also, das sich bewährte und daher auch bei der letzten Zepterübergabe 2006 erneut umgesetzt wurde.

Die sechste Generation

Und wie die fünf Generationen vor ihnen gehen auch Klaudia Benary-Redlefsen, Matthias Redlefsen und Nick ten Pas mit der Zeit und haben bereits weltweit wichtige Neuerungen vorgenommen. In der Unternehmenskommunikation beispielsweise wird inzwischen weitest gehend auf Englisch gesetzt, und das ,Du‘ ist international auf allen Ebenen selbstverständlich. „Auch die stetige Aktualisierung des Vertriebsnetzes ist für uns ein großes Thema“, so Redlefsen. In manchen der über 110 Länder, in denen Benary präsent ist, findet der Verkauf dabei über den Großhandel statt, in anderen, wie etwa China, über die Städte und Kommunen, die öffentliche Flächen in Eigenregie verschönern. Mutige Schritte wie der Direktvertrieb in den USA, wo bisher alles über den Großhandel lief, revolutionieren manchmal sogar ganze Märkte. „Wir sind das enfant terrible unserer Branche – genau das macht aber auch den Reiz aus“, erklärt der kaufmännische Geschäftsführer Redlefsen und zeigt sich damit immer offen für neue Absatzwege und Produktentwicklungen. So können inzwischen just-in-time-fähige Pflanzen, die pünktlich zu Hunderttausenden an Discounter geliefert werden müssen, taggenau zur Blüte gebracht werden. Auch sie erfüllen die Ansprüche an ihre Robustheit, die stetig ansteigen.

„Wir sehen uns selbst als 175-jähriges Start-up und müssen eine Atmosphäre bieten, die Nachwuchs- und Fachkräfte nach Hann. Münden lockt“, sagt Matthias Redlefsen. „Da wir eine kleine Branche repräsentieren, ist die Auswahl an Personal sehr überschaubar.“ Dabei wissen die Benarys aber, dass sie immer einen Trumpf im Ärmel haben: „Wie bei Eiscreme: Es ist unmöglich, ein Eis zu essen und gleichzeitig unglücklich zu sein. Das gilt auch für Blumen. Blumen sind immer gefragt – ein durchweg positives Produkt.“

Die nächste Generation

Ein Produkt, das auch seine Frau für alle Zeit fest in ihr Herz geschlossen hat: Zweimal im Jahr bepflanzt auch sie eigenhändig Garten und Balkon – im Sommer Begonien, im Winter Stiefmütterchen. „Wir verkaufen jährlich weltweit zehn Milliarden Blumensamen“, sagt sie glücklich, „das bedeutet etwas mehr als eine Blume für jeden Erdenbürger!“ Ob in einigen Jahren ihre eigenen vier Kinder, zwei Töchter und zwei Söhne, die Versorgung der Menschheit mit Blumensamen weiterführen – dann in siebter Generation? „Es bleibt ihre eigene Entscheidung“, da sind sich die Eltern einig. „Jede Generation muss sich neu für das Unternehmen entscheiden. Nur so werden sie als Unternehmer wirklich frei. Und diese Freiheit ist es letztlich, die uns immer motiviert und durch die Generationen getragen hat.“