Zuwachs für die Lokhalle

© Anderhalten Architekten
Text von: redaktion

Ab dem Sommer soll der Erweiterungsbau für die Lokhalle entstehen: Die Jury des Gestaltungswettbewerbs hat einstimmig die Arbeit von Anderhalten Architekten zur weiteren Ausführung empfohlen.

Am Gestaltungswettbewerb für die Erweiterung der Lokhalle auf dem Areal des Otto-Hahn-Zentrums, den die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG) ausgerufen hatte, beteiligten sich vier Architekturbüros: bmp Architekten in Kooperation mit LUP Kohl, Anderhalten Architekten, ahrens grabenhorst architekten und Kleineberg Architekten & Ingenieure in Kooperation mit Gatermann + Schossig. Die Jury, bestehend aus Manfred Hegger (Architekturprofessor, Kassel/Darmstadt), Hansjochen Schwieger (Architekt, Göttingen), Thomas Dienberg (Stadtbaurat Göttingen) Herrn Olaf Feuerstein (GF Hotel Freizeit In, Göttingen) und Angelika Daamen (als Vertreterin des Oberbürgermeisters der Stadt Göttingen), vor. Vorgegeben waren unter anderem die drei Kriterien 3.000 Quadratmeter Fläche, logistische Neuordnung der internen Abläufe und ein bestmöglicher Umgang mit der Freifläche zur Leineaue, die es einzuhalten galt.

Die Jury empfahl die Arbeit von Anderhalten Architekten einstimmig zur weiteren Ausführung: Die Arbeit beinhalte eine optimale Erschließung und Benutzerführung für die Lokhalle und ihre Erweiterung. Durch zwei sich kreuzende Hauptachsen werde eine größtmögliche Flexibilität und eine ressourcenschonende Nutzung des Baufeldes erzielt. „Mit den Plänen des Architekturbüros Anderhalten haben wir das Maximum an Flexibilität, eine klare Erschließung und Übersichtlichkeit erhalten“, blickt GWG-Geschäftsführer Klaus Hoffmann der Vision ‚Lokhalle 2015‘ erfreut entgegen.

„Die Ergebnisse zeigen, dass der Entschluss, die Vision ‚Lokhalle 2015‘ in einen Wettbewerb zu integrieren, der richtige war. Es ist erstaunlich, welch vielfältige Vorschläge bei einer Mehrfachbeauftragung zu Tage treten“, sagte Jurymitglied Hansjochen Schwieger.

Die GWG zeigt außerdem alle eingereichten Pläne der Architekturbüros in der Ausstellung ‚Visionen 2015‘. Ab dem 21. März ist die Ausstellung im Treppenhaus des Medienhauses, Bahnhofsallee 1b, der Öffentlichkeit zugänglich.