Zusatzausbildung: Neue Energien vermitteln

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Text von: redaktion

Erwachsenenbildungsträger LEB und das Seminar für Politikwissenschaft der Universität Göttingen entwickeln ein neues Qualifizierungskonzept zum Regionalen Energiemanager. Die LEB lädt Interessierte zum Info-Termin am 24. Februar 2012 um 16:00 Uhr in die Groner Landstr. 27, 37081 Göttingen ein.

Die Umsetzung der Energiewende auf regionaler Ebene stellt die lokalen Akteure vor vielfältige Herausforderungen. Welche Energieträger bieten sich an, wie geht man komplexe Projekte an und wie schafft man es, die Bevölkerung zu beteiligen? Wie gelingt es, Konflikte konstruktiv zu wenden?

Personen, die solche Aufgaben angehen wollen, brauchen Wissen um erneuerbare Energien einerseits und bestimmter Management- und Gestaltungskompetenzen andererseits.

Die aus drei Modulen bestehende Zusatzausbildung zum „Regionalen Energiemanager“ möchte Menschen befähigen, solche komplexen Energie- und Klimaschutzprojekte zu managen.

Am 26. März 2012 startet das zentrale Modul „Prozessgestaltung“ mit einer Blockwoche. Die Qualifizierung soll berufsbegleitend möglich sein. Daher ist die Anerkennung der Blockwoche als Bildungsurlaub beantragt. Träger ist die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB), Schulungsort ist Göttingen.

Die Qualifizierung richtet sich an Personen, die im Bereich Erneuerbare Energien und Regionalentwicklung tätig sind oder werden wollen, z.B. Beschäftigte aus land- und forstwirtschaftlichen Organisationen, kommunalen Einrichtungen oder Projektentwicklungsbüros.

Das Curriculum ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren aus Wissenschaft und Praxis. Der Europäische Regionalfonds unterstützt diese Zusammenarbeit mit Fördergeldern.

Vorabinformationen gibt es unter www.regionaler-energiemanager.de.