Zum Sonnentanz in die City

© Alciro Theodoro Da Silva
Text von: Alexander Schlüter, redaktion

Die Göttinger Citymanagerin Sabine Warkentin testet das neue Audi A3 Cabriolet und ist verzückt.

„Was für ein tolles Auto“, platzt es aus Sabine Warkentin heraus, als sie das Audi A3 Cabrio um die Ecke fahren sieht. Es ist ein erster Eindruck, der sich im Lauf des Tages noch intensivieren soll. Sabine Warkentin, die seit Beginn des Jahres kommissarische Geschäftsführerin der Pro-City GmbH Göttingen ist, hat sich vorgenommen, die neueste Version des A3 Cabriolets auf Herz und Nieren zu testen und ist dabei mit Petrus im Bunde: Bei nahezu wolkenlosem Himmel bittet sie den in sommerlichem Weiß gekleideten A3 zum Sonnentanz.

Als Geschäftsführerin von Pro- City Göttingen liegt Warkentins Hauptgeschäftsfeld in der Innenstadt, und genau dorthin steuert sie den Wagen auf den ersten Testkilometern. Ein breites Lächeln im Gesicht der 60-Jährigen verrät, dass der schnittige Audi auf diesem Terrain durchaus zu überzeugen weiß: „Das Lenkrad liegt gut in den Händen, die Steuerung reagiert direkt, genauso wie ich es hier in der Innenstadt haben möchte.“

Die frühzeitige Begeisterung für den Wagen ist bei Sabine Warkentin keinesfalls ein Regelfall, wie sie sogleich erklärt: „Ich muss zugeben, dass ich vor neuen Autos anfangs großen Respekt habe, aber beim A3 Cabrio kam schon nach wenigen Sekunden ein vertrautes Gefühl auf.“ Das liegt nicht nur am angenehmen Fahrverhalten des Ingolstädters, die kluge Einteilung des Interieurs sorgt bei der Testerin für zusätzliches Wohlbefinden. Sämtliche Funktionen sind auf einfachem Weg anwählbar, die Armaturen wirken aufgeräumt und nicht überladen. Daran knüpft die optional verfügbare MMI Navigation plus an, durch die Nutzung der Touchscreen-Oberfläche kann sogar auf gänzliches Tastendrücken verzichtet werden.

Warkentin befindet sich mit dem Cabrio mittlerweile im Herzen Göttingens und damit in ihrem gewohnten Arbeitsumfeld. Als Geschäftsführerin der Pro-City GmbH steht für sie die Förderung der Innenstadt im Vordergrund, dementsprechend steht sie in ständigem Kontakt und Austausch mit den handelnden Personen im Stadtzentrum: „Wir sind jeden Tag unterwegs, verteilen Parkmarken, organisieren Events und kümmern uns natürlich auch um allgemeine Anliegen unserer Mitglieder – das Auto ist dabei ein ständiger Begleiter.“

Routinemäßig dreht Sabine Warkentin eine Stadtrunde und steuert anschließend das Deutsche Theater an, ihr heutiger Begleiter sammelt unterdessen weiter Pluspunkte: „Das A3 Cabrio wirkt für mich auf den ersten Blick kleiner, als es eigentlich ist. Im Innenraum war ich vom Platzangebot positiv überrascht.“ Tatsächlich hat das A3 Cabrio im Vergleich zu seinem Vorgänger 18 Zentimeter zugelegt, was die Insassen positiv zu spüren bekommen. Lediglich auf der Rückbank kann es für Großgewachsene unter Umständen etwas eng werden.

Nach all diesen Erkenntnissen hat sich die Testrunde langsam aber sicher zu einer Flanierfahrt entwickelt, immer am Stadtzentrum entlang, das schon seit einer langen Zeit ihre berufliche Heimat darstellt. Vor ihrem Engagement bei Pro-City war Sabine Warkentin bereits über viele Jahre Leiterin der Buchhandlung Deuerlich, die mittlerweile unter dem neuen Namen Hugendubel fester Bestandteil der Göttinger Einkaufsmeile ist. Eine Passage, die, wenn es nach den Zielen von Pro-City geht, in naher Zukunft noch enger zusammenrücken wird. „Die Geschäfte der Innenstadt sind einem immer stärkeren Konkurrenzdruck ausgesetzt“, erklärt Warkentin eine Entwicklung, die durch das breite Angebot im Internet noch potenziert wurde. „Doch wenn die Einzelhändler an einem Strang ziehen, dann bietet die Göttinger City mitsamt der professionellen Beratung der Verkäufer und dem besonderen Flair rund um das Gänseliesl einen Mehrwert, mit dem das Web gewiss nicht mithalten kann – und genau das ist es, was wir uns bei Pro-City auf die Fahnen geschrieben haben.“ Eine Maßnahme des Citymanagements ist etwa die Herausgabe des Einkaufsratgebers, in dem sich über 100 Göttinger Fachgeschäfte und Kaufhäuer gebündelt präsentieren – nicht wenigen von ihnen begegnet Warkentin heute am Steuer ihres sportlichen Vehikels.

Bei offenem Verdeck lässt sich die Fahrerin den Wind um die Nase wehen – dank der ruhigen Straßenlage und der leisen Motorengeräusche des TFSI geschieht das ohne störende Nebenlaute. Inmitten dieser Sommerstimmung beginnt Sabine Warkentin, ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen: „Mein allererstes Auto war ein VW Käfer, der hatte zwar einen besonderen Charme, ist aber ansonsten mit solch einem Luxuswagen nicht annähernd zu vergleichen“, erklärt die dreifache Mutter, die im Stillen durchaus schon von einem Cabriolet wie dem A3 geträumt hat: „Ein solches Auto ist natürlich etwas ganz Besonderes. Ich muss zugeben, dass ich schon öfter daran gedacht habe, mir so ein Cabrio zuzulegen. Bislang habe ich mir diesen Luxus einfach noch nicht gegönnt, aber eine Fahrt bei diesem Wetter ist schon ein tolles Gefühl.“

Und so scheint es, als würde der A3 seine Fahrerin mit jedem gefahrenen Kilometer etwas mehr um den Finger wickeln – mit viel Charme, aber auch einer gewissen Portion Männlichkeit: Denn auf freiem Terrain weiß der A3 die Kraft des 1,4 L TFSI-Motors gut umzusetzen und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 222 km/h.

„Das Weiß des Wagens hat etwas Edles“, zeigt sich die Testerin auch von der Farbgebung das Wagens verzückt: „Es unterstreicht das, was dieses Auto für mich ausmacht: eine gelungene Kombination aus Sportlichkeit und Eleganz.“ Dass der Audi bei allem Luxus jedoch auch über die nötige Funktionalität verfügt, beweist die integrierte Start-Stopp-Automatik, die beim stockenden Verkehr in Stadtzentren besonders gut zum Tragen kommt.

„Mit diesem Gesamtpaket ist das Audi A3 Cabriolet ein idealer Begleiter für den Sommer“, kommt die Pro-City-Managerin zu einem eindeutigen Resümee. Und selbst wenn die Sonne sich eine kurze Auszeit nimmt, wird man mit dem Audi A3 Cabrio nicht negativ überrascht, schließlich ist das vollautomatische Stoffverdeck bis zu 50 km/h auch während der Fahrt bedienbar.

„Ich hatte mich durchaus auf die Fahrt gefreut, aber dass es schlussendlich so viel Spaß macht, habe ich mir nicht vorzustellen gewagt“, erzählt Sabine Warkentin, nachdem sie ihre Testfahrt beendet hat und lächelnd den Schlüssel übergibt.