Zukunftstag an der UMG: Medizin erleben

Text von: redaktion

120 Schülerinnen und Schüler erkunden die Berufe des Universitätsklinikums Göttingen am Donnerstag, dem 27. März 2014. Viel Wissenswertes und praktische Übungen warten auf die Teilnehmer.

Was geschieht in einem Herzkatheter? Welche Krankheiten lassen sich mit einem Ultraschall erkennen? Wie hilft man in einer Notfallsituation? Wie wird ein Zahnabdruck gemacht? Am Zukunftstag, dem 27. März 2014, können 120 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn die verschiedenen Berufsfelder an der Universitätsmedizin Göttingen erleben. 17 Kliniken und Einrichtungen gewähren Einblick in ihren Arbeitsalltag. Auch die Geschäftseinheit Pflegedienst der UMG hat wieder in der Osthalle des Universitätsklinikums Göttingen ein umfassendes Programm mit Mitmachaktionen rund um die Berufe in der Krankenpflege organisiert.

Neben den Aktionen in den Kliniken und in der Osthalle bietet das Gleichstellungsbüro der UMG Führungen in die Wäscherei, die Apotheke, das UMG-Labor, den Rettungshubschrauber ‚Christoph 44‘ sowie in das Lehr- und Simulationszentrum der UMG.

Der Zukunftstag im Department of Neurorehabilitation Engineering steht unter dem Motto: ‚Vom Signal zur Bewegung: Neue Mobilität für Menschen mit Handicap durch innovative Technik‘. An drei verschiedenen Mitmach-Stationen ‚Gehirn‘, ‚Muskeln‘ und ‚Bewegung‘ können die etwa 30 Schülerinnen und Schüler sehen, wie Signale ihres Körpers an die Muskeln im Körper übertragen werden. So werden beispielsweise mit modernen Computern elektrische Impulse des Gehirns und der Muskeln gemessen und gezeigt, wie diese in Bewegung umgesetzt wer-den.

In der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie können die Schülerinnen und Schüler selbst kleine kieferchirurgische Übungen wie Nähte und Zahn-Abdrücke machen. Außerdem besuchen sie eine Station im Bettenhaus und den ambulanten OP.

Rund um das Herz dreht es sich in der Klinik für pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin. Ein Besuch der Ambulanz, des Infocenters des Herzzentrums für Patienten und Besucher, im Herzkatheter und im Herz-Labor stehen auf dem Programm. Außerdem können die Schülerinnen und Schüler selbst ein Elektrokardiogramm von ihrem Herzen erstellen lassen und ein Ultraschall-Gerät ausprobieren.

Die Elektroenzephalografie (EEG) ist eine Methode der medizinischen Diagnostik und der neurologischen Forschung, um die elektrische Aktivität des Gehirns zu messen. Dies geschieht durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche. Das Elektroenzephalogramm (EEG) ist die grafische Darstellung dieser Schwankungen. In der Klinik für Neurologie können die Schülerinnen und Schüler ein EEG erstellen, sie besuchen das neurochemische Labor und das Herzecho. Dort wird mit Hilfe eines Ultraschall-Gerätes das Herz untersucht.

In der Osthalle lernen die etwa 50 Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Berufsbilder in der Pflege kennen. Dafür dürfen sie mit echtem Instrumentierbesteck aus dem Operationssaal selbst chirurgische Knoten machen oder den Umgang mit einer Pinzette ausprobieren. Außerdem lernen sie mit Hilfe einer Simulationspuppe Erste Hilfe bei einer verletzten Person zu leisten. Auch der Umgang mit übergewichtigen Patienten gehört zum Arbeitsalltag in der Pflege dazu. Die Schülerinnen und Schüler üben an einem extra großen Bett und einer Aufstehhilfe den Umgang mit Übergewichtigen.