Zufall führt Ersatzteillager für Industrieroboter

© Alciro Theodoro da Silva
Text von: redaktion

Die Zufall logistics group betreibt ab sofort das weltweite Ersatzteil-Zentrallager für die Kuka Roboter GmbH. Für den neuen Kunden hat der Logistikdienstleister ein Logistik Center in unmittelbarer Nähe seiner Speditionsanlage in Betrieb genommen.

Erstmals vergibt das Augsburger Unternehmen die Lagerung und Versandvorbereitung seiner Ersatzteile an einen externen Dienstleister.

„Wir sind stolz, dass Kuka uns diese wichtige, für sein Geschäft sehr zentrale Aufgabe anvertraut hat und freuen uns sehr darüber, den Auftrag in die Region Göttingen geholt zu haben“, kommentiert Niederlassungsleiter Jörg Rotthowe die Zusammenarbeit. Durch das Projekt entstehen 15 neue Arbeitsplätze. Die in Göttingen etablierten Logistikprozesse will Kuka mittelfristig auf all seine Ersatzteilzentren weltweit übertragen. Die Roboter des Hightech-Herstellers sind überwiegend als Teil von hochmodernen Fertigungsstraßen in der Industrieproduktion im Einsatz. Schnellste Ersatzteillieferungen sind daher von großer Bedeutung. Entsprechend anspruchsvoll sind die Anforderungen, die Zufall für seinen neuen Kunden erfüllt: So nimmt der Göttinger Logistik-Dienstleister sogenannte Emergency- Aufträge zu jeder Tages- und Nachtzeit an und garantiert die schnelle Erreichbarkeit der internationalen Luftfracht- Drehkreuze.

„Wir bieten unserem Kunden die gewünschte hohe Geschwindigkeit durch besonders effiziente Prozesse in der Versandvorbereitung sowie durch eine Nacht-Bereitschaft mit einer garantierten Reaktionszeit von 30 Minuten“, erklärt Detlef Hofmann, Key Account Manager Business Development Kontraktlogistik.

Kuka und seine Kunden profitieren außerdem von der geographischen Lage des Göttinger Standorts. In der Mitte Deutschlands und im Herzen Europas sind die Versandwege in alle Himmelsrichtungen ideal. Die internationalen Frachtflughäfen in Frankfurt, Köln und Leipzig sind von hier aus schnell zu erreichen. „Wir können die Anforderungen von Kuka perfekt erfüllen“, betont Detlef Hofmann. Dabei war von Vorteil, dass Zufall das ehemalige Distribo-Logistik Center in direkter Nachbarschaft zu seinem Unternehmenssitz für Kuka optimieren konnten.

Für Distribo, ein Joint Venture von Zufall und dem Göttinger Hersteller von Labor- und Prozesstechnologie Sartorius, hatte Zufall im Sommer ein neues Logistik Center am Siekanger eröffnet. „Der Betrieb im Logistik Center ist genauso reibungslos angelaufen wie wir uns das gewünscht haben“, sagt der verantwortliche Bereichsleiter Logistik, Valentin Welzel. „Wir sind sehr stolz darauf, Kuka unterstützen zu können. So leisten wir unseren Beitrag zur Industrie der Zukunft.“