ZUFALL empfängt Delegation aus Hefei

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Text von: redaktion

Die ZUFALL-Niederlassung in Göttingen hat Besuch bekommen: Eine zehnköpfige Delegation aus China informierte sich über das in Deutschland praktizierte System der dualen Berufsausbildung.

Deutsche Auszubildende genießen eine freie Berufswahl, und sie sitzen nicht ausschließlich in Schulräumen. Stattdessen erledigen sie bei der praktischen Ausbildung bereits viele Aufgaben selbständig. Und sie werden sogar für ihre Arbeit entlohnt. Vier Fakten, die für sieben junge Studenten und drei Lehrer aus Hefei, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Anhui, durchaus erstaunlich waren.

Die 500 Kilometer westlich von Shanghai gelegene Millionenstadt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als wichtiger Standort der chinesischen Automobil-, Textil-, Stahl- und Chemiebranche etabliert. Zudem ist die Stadt auch Standort von fünf wichtigen Universitäten, von denen drei seit einigen Jahren eine Schulpartnerschaft mit der Berufsbildenden Schule 1 (BBS1) in Northeim unterhalten. In diesem November ergab sich dadurch für einige der Studenten und ihre Lehrer die Gelegenheit zu einer Deutschlandreise.

Duale Ausbildung von besonderem Interesse

Niederlassungsleiter Jörg Rotthowe, Ausbildungsleiterin Dorte Watermann und Thomas Renschin, Abteilungsleiter Key Account, sowie Florian Schmidt empfingen die Delegation. Schmidt, der den ersten Kontakt vermittelt hat, absolviert zurzeit sein zweites Ausbildungsjahr zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen in der ZUFALL logistics group und hat eine Zusatzausbildung zum Chinakaufmann aufgenommen. Neben dem Betriebsrundgang war das System der dualen Berufsausbildung Von besonderem Interesse für die auswärtige Delegation. Zusammen mit Frank Brennecke, Studiendirektor der BBS1 Northeim, stellten die ZUFALL-Verantwortlichen die in Deutschland praktizierte Verzahnung von theoretischen und praktischen Lehrinhalten vor. „Als weltweit operierendes Spedition- und Logistikunternehmen sind wir dankbar, uns über dieses Engagement mit diesem volatilen Markt der Zukunft zu beschäftigen“, erklärte Watermann nach dem Besuch. „Wir freuen uns, wenn aus den Kontakten eine fruchtbare Zusammenarbeit für die Zukunft erwächst.“

Bei einem zweiten Besuchstag konnten Studenten und Lehrer aus China den deutschen Auszubildenden bei ihrem üblichen Tagesablauf in den einzelnen Abteilungen über die Schulter schauen. So gewannen die Gäste Einblicke in den Arbeitsalltag der Abteilungen Abfertigung, Charter, Nahverkehr, Luftfracht, Export und Verkauf sowie im Güterverkehrszentrum (GVZ) Göttingen. Besondere Begeisterung löste die Rohrpostanlage aus, mit der die ZUFALL-Abteilungen einander Originaldokumente zuschicken.