„Zeit für etwas Sportliches“

© Alciro Theodoro da Silva
Text von: redaktion

Andreas Burghardt von König in Moringen testet den Audi A5 Sportback.

So viel Zeit muss sein: Bevor sich Andreas Burghardt gemeinsam mit dem Audi A5 Sportback für das Foto aufstellt, nimmt der Geschäftsführer der König GmbH & Co KG zunächst die Außenansicht des Testwagens in Augenschein.

Interessiert schweift sein Blick vom Heck über die markante Seitenansicht bis zur Front. Der Anblick gefällt ihm offensichtlich, wie ein zufriedenes Lächeln signalisiert.

„Mit Modellen wie dem A5 ist Audi das Klischee des ‚Autos für alte Herren‘ perfekt losgeworden“, sagt er und erklärt: „Für mich haben sie mittlerweile die sportlichsten Limousinen.“

Der A5 Sportback S-line passt in dieses Bild.

Seine Form erinnert durch die geschwungene und bis zum Heck gezogene Dachlinie an ein schnittiges Coupé. Die Ähnlichkeit zum etwas größeren Audi A7 ist auffällig.

Besonders als der Testwagen auf dem Parkplatz der König GmbH & Co KG neben Burghardts Firmenwagen – einem A7 – steht. Diesen hat sich der Familienvater bewusst wegen der Sportlichkeit zugelegt.

„Nachdem meine vier Kinder so groß waren, dass ich keinen Kombi mehr brauchte, war es Zeit für etwas Sportliches.“ Da ihm schon der A7 zusagte, gefällt ihm folgerichtig auch das Außendesign des A5 Sportback. Und auch im Innenraum kommt ihm alles „angenehm gewohnt vor“.

Warum ihn ausgerechnet Audi so begeistert, erklärt Burghardt mit der Zuverlässigkeit der Autos. Diese ist für ihn wichtig, weil er in seinem Job als König-Geschäftsführer zwischen 50.- bis 60.000 Kilometer im Jahr unterwegs ist.

Das Moringer Unternehmen zählt als Produzent für Profile und Stanzteile aus Stahl oder Aluminium für den Trockenbau zu den Marktführern in Deutschland.

„Wer schon einmal mit Gipskartonplatten gearbeitet hat, der hat sicher schon Teile von uns in der Hand gehabt“, sagt Burghardt. Neben diesem Geschäftszweig ist König auch ein anerkannter Personaldienstleister vor allem für Facharbeiter. Daraus ist das Unternehmen 1965 auch hervorgegangen.

Die Entwicklung bis heute ging zügig. Und zügig ist für Burghardt auch das Stichwort in Sachen Autofahren. „Ich fahre gern schnell“, gibt er zu.

Das ist im A5 Sportback allemal gewährleistet, wie die sportliche Limousine auf der Autobahn zwischen der Auffahrt Moringen und der Abfahrt Göttingen-Dransfeld eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Die Fahrt dauert circa zehn Minuten.

Mit der größtmöglichen Dieselmaschine an Bord beschleunigt der Ingolstädter in unter sechs Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer. Schluss ist erst bei 250 km/h. Das reizt Burghardt aber bei Weitem nicht aus. „Obwohl ich gern schnell unterwegs bin, fahre ich äußerst defensiv – ich muss niemanden vor mir herschieben.“

Vor allem die Einhaltung des Sicherheitsabstands ist für ihn ein Muss. Im A5 Sportback gibt es dazu einen elektronischen Helfer. Die automatische Distanzregelung sorgt dafür, dass immer der gewünschte Abstand zum Vordermann eingehalten wird.

Das dafür erforderliche Bremsen und Gas geben übernimmt das Auto selbständig. „Das gibt mir ein sehr sicheres Gefühl, denn wenn man mal ehrlich ist, niemand ist immer zu 100 Prozent aufmerksam.“

Zu Assistenzsystemen im Allgemeinen hat Burghardt eine klare Meinung: „Vieles ist wahrscheinlich nicht notwendig, aber wenn ich mich einmal an etwas gewöhnt habe, wie zum Beispiel an selbst abblendende Spiegel oder Parksensoren, möchte ich meist nicht mehr darauf verzichten.“

Auf was der Testfahrer auf gar keinen Fall verzichten kann, ist das „Wohlfühlgefühl“, das ihm Sitze und Interieur vermitteln müssen. Burghardt bevorzugt Sportsitze, die im S-line Paket des A5 mit Leder bezogen sind und eine gewisse Härte bieten.

„Die Sitze sind aber immer noch bequem genug, um auch mal zehn oder elf Stunden an einem Tag am Steuer zu sitzen.“ Dazu muss das Ambiente im Innenraum stimmen.

Burghardt gefällt das markante Innendesign von Audi besonders. „Ob A5 oder A7 – hier setze ich mich rein, und fühle mich sofort daheim.“ Was das Autofahren angeht, ist er ein Genussmensch.

Es ist fast zu spüren, wie viel Spaß es ihm macht, mit dem Audi A5 dahinzugleiten. Das bestätigt er auch selbst: „Der A5 ist ein wunderbares Auto, das sehr zügig reagiert und richtig Spaß macht.“

Dennoch bemerkt er zum Ende der Testfahrt, dass er gern wieder auf seinen A7 umsteigt. Allerdings nur auf Grund des größeren Platzangebots, wie er versichert. Wer ein Auto in der A5 Größe sucht, dem könne er den Sportback nur empfehlen.

„Am besten mit S-line-Paket, das rundet das Auto wunderbar ab.“