Zehn-Millionen Euro investiert

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Nachdem das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende im Jahr 2014 das einst katholische Krankenhaus Neu-Mariahilf im Göttinger Waldweg gekauft hat, wurden umfangreiche Sanierungs- und Neubaumaßnahmen durchgeführt.

Jetzt stehen die Baumaßnahmen vor ihrem Ende – einige Restarbeiten, unter anderem zum Hospiz, sind noch zu erledigen. Von außen sichtbar ist vor allem der neue Anbau an den Südflügel und die Kapelle im Innenhof zur Humboldtallee. In drei Jahren wurden mehr als zehn Millionen Euro investiert, die den Krankenhaus-Standort Neu-Mariahilf fit für die Zukunft machen sollen.

Die Aufträge für sämtliche Sanierungs-, Um- und Neubaumaßnahmen wurden fast ausschließlich an Baufirmen aus der Region vergeben.

„Die Schwierigkeit bei all den Baumaßnahmen bestand darin, sieben Bauabschnitte bei laufendem Betrieb zu koordinieren“, sagt Frank Czeczelski, Kaufmännischer Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende. „Damit verbunden waren häufige Umzüge und Provisorien, daher geht unser Lob sowohl an die Patienten, aber auch an die Mitarbeiter an diesem Standort.“

Am Ende der Umbaumaßnahmen wird das Krankenhaus Neu-Mariahilf eine moderne Klinik mit den Schwerpunkten Angiologie, Orthopädie und Geburtshilfe/ Gynäkologie sein. Die Angiologie-Abteilung ist durch das Zusammengehen mit der Abteilung aus Northeim und der Kooperation mit der Gefäßchirurgie aus dem Krankenhaus Neu-Bethlehem sogar eine der führenden Abteilungen für Gefäßmedizin in Niedersachsen. Die Abteilung Orthopädie erhielt 2016 die Anerkennung als derzeit einziges Endoprothetikzentrum (EPZ) in Göttingen.

„Die Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe ist eine wachsende Abteilung, die mit hohen Zuwachsraten speziell im Bereich der Geburtshilfe viel Freude bereitet“, sagt Frank Czeczelski, Kaufmännischer Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende. „Zusammengefasst glauben wir, dass sich die hohen Investitionen in den Standort Neu-Mariahilf für die Zukunft gelohnt haben und wir für die Zukunft gut gewappnet sind.“