Yes we can… Energiesparen

© UMG Göttingen
Text von: redaktion

Was haben beispielsweise Barak Obama, Marilyn Monroe oder Neil Armstrong mit der Universitätsmedizin Göttingen zu tun? Sie helfen beim Energiesparen. Unter dem Motto “Energiesparen. Es lohnt sich“. läuft an der UMG eine umfassende Informationskampagne.

Die mehrmonatige Kampagne ist ein Teil der Konsolidierungsmaßnahmen an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), um Kosten zu senken und Kostenbewusstsein herzustellen. „Wir geben im Jahr etwa 20 Millionen Euro für Energie aus“, sagt Dirk Chojetzki, Energiebeauftragter an der Universitätsmedizin Göttingen. „Diese Kosten zu senken ist schwierig, denn wir haben es mit Gebäuden aus den 70er Jahren zu tun, die wir mit den modernen Standards der Energietechnik von heute nur kaum verändern können“.

„Beim Energiesparen sind deshalb auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefragt“, sagt Barbara Schulte, vom Vorstand der UMG. „So, wie wir zu Hause selbstverständlich energiesparend denken und handeln, können wir es auch am Arbeitsplatz machen: Licht ausschalten, Computer und Drucker abschalten oder die Heizung herunter drehen. Nur am Arbeitsplatz denkt man nicht gleich daran“.

Um hier Abhilfe zu schaffen, hat die Unternehmenskommunikation der Universitätsmedizin Göttingen eine umfassende Informationskampagne entwickelt. Sie arbeitet mit ungewöhnlichen und überraschenden Bild- und Textmotiven. So wirbt Giovanni Trappatoni mit „Ich habe fertig… und wir fangen jetzt an“, Barak Obama fordert mit seinem „Yes we can“ oder Marilyn Monroe mit „Manche mögen‘s heiß…aber wir bleiben cool.“ zur Unterstützung beim Energiesparen auf.

„Natürlich wollen wir auf diesem Weg auch handfeste Einsparungen erzielen. Die Kampagne soll sich rechnen“, so Schulte. „Wir haben schon festgestellt, dass trotz der erfreulichen Leistungssteigerungen unserer Kliniken Energieverbrauch und Kosten relativ stabil geblieben sind. Schon das ist ein Erfolg“.

In den Wintermonaten hat es im Universitätsklinikum Göttingen im Zuge der Informationskampagne mehr Anfragen und Rückmeldungen aus der Mitarbeiterschaft gegeben. „Auch außerhalb der UMG hat die Kampagne bereits eine sehr positive Resonanz gefunden“, sagt Stefan Weller, Leiter der Unternehmenskommunikation. „Stadt und Landkreis Göttingen interessieren sich für unser Vorgehen, Bosch in Salzgitter, die Klimaallianz in Hannover mit VW, Krankenkassen und Versicherungen fragen nach unserem Kommunikationskonzept“.