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...dass Wolfgang Lücke den ICE nach Göttingen brachte?

…dass Wolfgang Lücke den ICE nach Göttingen brachte? Wolfgang Lücke war Leiter des Instituts für betriebswirtschaftliche Produktions- und Investitionsforschung an der Universität Göttingen, als in den siebziger Jahren die damalige Bundesbahn in einem Gutachten den Bau der ICE-Trasse Hannover-Holzminden- Kassel empfahl. Das Göttinger Institut entdeckte Fehler im Gutachten, so dass ein zweites in Auftrag gegeben wurde, bei dem Lücke entscheidend mitwirkte. „Uns allen war klar, dass nur der Standort Göttingen als ICE-Bahnhof in Frage kommt“, sagt der heutige Ehrenpräsident der Privaten Fachhochschule (PFH) Göttingen. Die Leinestadt wies in der damaligen Zeit höhere Passagierzahlen auf als Kassel und war überdies ein gefragter Tagungsort. „Vor allem aber durch die Georgia Augusta war und ist Göttingen auf eine gute und schnelle Zugverbindung angewiesen“, sagt Lücke über den Universitätsstandort Göttingen. Durch das hartnäckige Engagement des Professors und des

Einsatzes des damaligen Oberstadtdirektors Kurt Busch konnte schließlich die ICE-Strecke Hannover-Göttingen- Kassel realisiert werden. Wolfgang Lücke feierte Ende November seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass fand ein Symposium an der Göttinger PFH statt, zu dem zahlreiche hochkarätige Redner eingeladen wurden.