‚Wissens-Hub‘

Peter Müller-Kronberg und Jürgen Wolpert ©Zufall
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'Wissens-Hub' treibt Zukunftspläne voran: Umsatzerlöse steigen auf 316,4 Mio. Euro, 'Wissens-Hub' bietet Raum für Innovationen, Elektro-Fahrzeuge im Testbetrieb und Ausbildung von Berufskraftfahrern startet.

Im Jahr 2017 sind die konsolidierten Umsatzerlöse der Zufall logistics group erneut gestiegen – und zwar um 3,8 Prozent auf 316,4 Mio. Euro.

„Das Geschäftsjahr 2017 hat unsere Erwartungen übertroffen und wir sind mit der Umsatzentwicklung zufrieden“, kommentiert der geschäftsführende Gesellschafter Peter Müller-Kronberg den Jahresabschluss. Geschäftsführer Jürgen Wolpert ergänzt: „Die positive Entwicklung unserer internationalen Geschäftsbereiche wie Luft- und Seefracht sowie der europäischen Landverkehre belegt, dass wir für unsere Kunden ein leistungsfähiger Partner mit einem stabilen Netzwerk sind.“

Damit das Familienunternehmen zukunftsfähig bleibt, hat die Geschäftsführung in den letzten Monaten verschiedene Weichenstellungen vorgenommen: So wird in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptsitz von Zufall demnächst ein ‚Wissens-Hub‘ seinen Betrieb aufnehmen. Darin wird ab dem zweiten Halbjahr an der Zukunft der Logistik getüftelt. Auf dem 10.000 Quadratmeter großen Areal, das kürzlich von der Firma Hermann Weber übernommen wurde, wird ein kreativer Ort des Experimentierens und Lernens entstehen. „In gemischten Teams über alle Alters- und Hierarchiegrenzen hinweg werden wir Themen wie Automatisierung und Digitalisierung erproben und außerhalb des Tagesgeschäfts innovative Lösungen für unsere Kunden finden“, bringt Müller-Kronberg die ungewöhnliche Initiative auf den Punkt. In den nächsten Monaten fließen Investitionen in Höhe von 1,5 Mio. Euro in das Projekt. Auf den Lager-, Umschlag- und Büroflächen werden zudem Mitarbeiter-Schulungen durchgeführt, autonome Flurförderzeuge und Kommissioniertechniken getestet und Prozess-Ideen entwickelt und ausprobiert. In einem eigenen Azubi-Unternehmen sollen Nachwuchslogistiker ihre kreativen Ideen einbringen und aus Fehlern lernen können. „Durch die Übernahme der Immobilie schaffen wir einen kreativen Raum, in dem wir an unserer Zukunft arbeiten und Innovationen vorantreiben werden“, ergänzt Müller-Kronberg.

„Die Volatilität der Märkte, der zunehmende Fahrer- und Fachkräftemangel sowie die chronische Überlastung der Transportnetzwerke stellen uns vor große Herausforderungen, für die wir neue Lösungen entwickeln müssen“, macht Wolpert klar. Und Müller-Kronberg ergänzt: „Mehr denn je müssen wir flexibel und agil auf die vielen Veränderungen reagieren. In Zukunft wird unsere wirtschaftliche Entwicklung noch stärker von unserer Anpassungsfähigkeit abhängen.“