Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät verabschiedet Absolventen

Text von: redaktion

268 Studierende erhalten ihre Abschlusszeugnisse in einer Feierstunde am 16. April 2010. Zwölf Doktoranden können ihre Promotionsurkunden entgegennehmen und sieben Absolventen werden mit Preisen für herausragende Studien- und Promotionsleistungen ausgezeichnet.

Verabschiedet werden 123 Studierende, die das auslaufende Diplom-Studium erfolgreich beendet haben. In den Bachelor-Studiengängen können 97 Abschlüsse vergeben werden. 48 Studierende haben mit Erfolg ein Master-Studium absolviert.

Darüber hinaus erhalten vier Absolventen des Online-Weiterbildungs-Studiengangs „Master of Science in Information Systems“ ihre Urkunden.

Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die mit jeweils 1.000 Euro dotierten „Florenz Sartorius-Preise“ der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät vergeben.

Erstmals stiftet der international tätige Göttinger Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter Sartorius die nach dem Firmengründer benannten Absolventenpreise.

Mit den Preisen zeichnet die Fakultät jedes Semester die besten Absolventen der Fachdisziplinen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspädagogik sowie jährlich zwei herausragende Dissertationen aus.

„Die enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen hat bei Sartorius eine lange Tradition und gleichzeitig eine hohe aktuelle Bedeutung“, begründet Vorstandschef Joachim Kreuzburg, der die Preise übergeben wird, das Sponsoring.

„Außer für Absolventen aus naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen ist Sartorius auch für Wirtschaftswissenschaftler ein Arbeitgeber mit interessanten Perspektiven.“

Einen Absolventenpreis erhalten in diesem Frühjahr Carsten Schönefeld (Master of Science in Management), Simon Lange (Master of Arts in International Economics), Axel Benjamins (Master of Science in Wirtschaftsinformatik) und Diplom-Handelslehrer Tobias Schambach.

Für herausragende Dissertationen an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät werden René Thamm und Oliver Himmler mit dem „Florenz Sartorius-Preis“ ausgezeichnet.

Thamms Arbeit zu optimalen Portfoliostrategien von Venture-Capital-Gesellschaften wurde von Robert Gillenkirchen betreut. Himmler hat sich in seiner Doktorarbeit mit Verhaltensanreizen in Medien- und Bildungsmärkten sowie ihren Auswirkungen auf politische Entscheidungen beschäftigt. Die Arbeit hat er bei Robert Schwager vorgelegt.

Zum dritten Mal vergeben wird der Festo-Hochschulpreis für „Innovationen in der Informationsverarbeitung“, mit dem hervorragende Abschlussarbeiten im Bereich der Wirtschaftsinformatik ausgezeichnet werden.

Prämiert wird die Diplomarbeit von Timo Schmidtchen, der das Absatzpotenzial umweltfreundlicher Computer untersucht hat. Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld von 1.500 Euro. Der Preis wird vom Automatisierungstechnik-Unternehmen Festo ausgelobt.