Wirtschaftsnachwuchs beim Boßeln

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Text von: redaktion

Am Samstag, 21. Oktober 2006, versuchte sich ein gutes Dutzend Mitglieder von den Wirtschaftsjunioren Göttingen und Bund Junger Unternehmer (BJU) bei schönstem Herbstwetter am Nationalsport der Ostfriesen: nämlich Boßeln. Los ging es am Kehr und endete feucht-fröhlich im Landgasthaus

Am Samstag, 21. Oktober 2006, versuchte sich ein gutes Dutzend Mitglieder von den Wirtschaftsjunioren Göttingen und Bund Junger Unternehmer (BJU) bei schönstem Herbstwetter am Nationalsport der Ostfriesen: nämlich Boßeln. Los ging es am Kehr und endete feucht-fröhlich im Landgasthaus Lockemann in Herberhausen. Zwischendurch gab es hochlassigen Sport bei Bier und Schnaps. Unterbrochen durch die Suche nach dem Objekt der Begierde, das trotz aller Schwierigkeiten immer wieder gefunden wurde. Für einige Hartgesottene war nach Lockemann immer noch nicht Schluss – so endete die Nacht im Göttinger Esprit. Obwohl nur ein Team siegen konnte, fühlten sich irgendwie alle als Gewinner …

Das sagt Wikipedia zum Boßeln:

„Boßeln ist eine Sportart, die überwiegend in den norddeutschen Küstenregionen aber auch weltweit gespielt wird. Andere Verbreitungsgebiete sind die Niederlande, Irland, Italien oder sogar bestimmte Gebiete der USA, in die es durch deutsche Auswanderer eingeführt wurde.

Die Boßelkugeln (Kloote) waren in der Anfangszeit des Sports aus einem schweren Holz (Pockholz) gefertigt; mittlerweile kommen jedoch auch Kloote zum Einsatz, die aus synthetischen Materialien gefertigt sind. Außerdem werden mit einem Bleikern versehene Gummikloote benutzt.

Im klassischem Boßeln spielen zwei Mannschaften (bei Wettbewerben in 4 Gruppen mit je 4 Werfern besetzt) gegeneinander. Dabei gibt es keine feste Wurfbahn, sondern die Wettbewerbe finden auf Straßen statt. Jeder Werfer setzt mit seinem Wurf an dem Landepunkt des Vorwerfers an.“

Foto: Stefan Engel