Wirtschaftsminister Olaf Lies informiert sich an der PFH Göttingen

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Text von: redaktion

Der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies und Dr. Gabriele Andretta, Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtags, haben sich am 26. Februar an der PFH Private Hochschule Göttingen über aktuelle Entwicklungen und Projekte der Hochschule informiert.

Im Fokus standen die Themen Healthcare Technology, der neue Studienbereich Psychologie/Wirtschaftspsychologie, das ZE Zentrum für Entrepreneurship sowie die bundesweiten Fernlehrangebote.

Bernt R. A. Sierke, geschäftsführender Gesellschafter der PFH- Trägergesellschaft, und Präsident Frank Albe begrüßten die Delegation. „Mit der PFH erfüllen wir nicht nur einen Bildungsauftrag für Forschung und Lehre und tragen dazu bei, hochkarätige Nachwuchsführungskräfte zu entwickeln. Wir verstehen uns auch als Teil des Wirtschaftsstandortes Niedersachsens. Mit rund 100 Mitarbeitern, davon 26 hauptberufliche Professoren, und 2.200 Studierenden als Kunden ist die Hochschule ein gesellschaftergeführtes mittelständisches Unternehmen“, ordnete Sierke die PFH im wirtschaftlichen Kontext Niedersachsens ein.

Anwendungsbezogene Studiengänge und Projekte

Bei einem Rundgang durch die PFH beschäftigten sich Lies und Andretta insbesondere mit den Studienangeboten und aktuellen Forschungsprojekten. Mit Hilfe einer Hightech-Beinprothese stellte Siegmar Blumentritt das Studienfach Orthobionik vor. Der interdisziplinäre Bachelorstudiengang kombiniert medizinische, orthopädietechnische, biomechanische und ingenieurwissenschaftliche Inhalte, um die Studierenden optimal auf die Versorgung von Patienten mit modernen Prothesen und Orthesen vorzubereiten.

Die nächste Station thematisierte den neuen Fernstudienbereich Psychologie und Wirtschaftspsychologie. Die PFH ist bundesweit eine von nur zwei Hochschulen, die ein vollwertiges Psychologie-Fernstudium anbietet. Für den Bereich Wirtschaftspsychologie stellte Stephan Weibelzahl das Forschungsprojekt „GlycoRec“ vor. Dessen Ziel ist es, Diabetikern mit einem interaktiven System via Smartwatch, Smartphone oder Smart-TV im Alltag zu helfen. An dem vom Bundesbildungsministerium geförderten Projekt sind neben der PFH noch vier weitere Partner beteiligt.

Anschließend präsentierte Bernhard H. Vollmar das ZE Zentrum für Entrepreneurship der PFH. Das ZE ist Anlaufstelle für Forschung und Lehre im Bereich Unternehmertum und fungiert außerdem als ein Gründerzentrum für Studierende aller Hochschulen Südniedersachsens. Junge Gründer finden im GO-E-LAB des Zentrums Räume, Infrastruktur und Beratung für ihr Startup. Im Januar erklomm die PFH als eine der besten Gründerhochschulen Deutschlands Rang 3 im Gründungsradar.

Antje-Britta Mörstedt erläuterte das Blended Learning-Konzept der PFH-Fernstudiengänge, bei dem zahlreiche multimediale und interaktive Elemente zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ging es um das Prinzip der offenen Hochschule, also die Durchlässigkeit der Bildungsangebote auch für Menschen ohne Abitur. Dies werde nicht nur in den BWL- Studiengängen und Weiterbildungen gelebt, sondern auch in den neuen Psychologie-Angeboten der PFH, wie Psychologie-Professorin Martina Ruhmland abschließend berichtete. Minister Lies und Landtagsvizepräsidentin Andretta zeigten sich gleichermaßen beeindruckt von den Präsentationen und den anschließenden Diskussionen. „Absolventen, die in derart innovativ gestalteten und hoch qualitativen Studiengängen ausgebildet sind, wie wir sie heute hier kennen gelernt haben, benötigen wir dringend in Niedersachsen als Nachwuchsführungskräfte“, resümierte Olaf Lies.