Wirtschaftsminister Lies zu Gast bei Niedersächsischen Familienunternehmern

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Text von: redaktion

Niedersachsen braucht eine intakte und gut funktionierende Infrastruktur. Auf einer Podiumsdiskussion des Verbandes 'Die Familienunternehmer' in Göttingen betonte der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, die zentrale Rolle der Infrastruktur für die Wettbewerbsfähigkeit Niedersachsens.

Eines der wichtigsten Verkehrsvorhaben ist laut Olaf Lies der Jade-Weser-Port, der als Tor für die deutsche Binnenwirtschaft dienen müsse. Auch den Ausbau des Breitbandnetzes bis 2018 betrachtet der Minister als wesentliche Voraussetzung für Unternehmen in Niedersachsen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei favorisiert die Landesregierung sogenannte Leerrohrsysteme der Kommunen, die flexibel genutzt und an Netzbetreiber vermietet werden können.

Als eine Alternative zur staatlichen Investition regte Ulrich Herfurth, Landesvorsitzender von ‚Die Familienunternehmer‘ in Niedersachsen, private Investitionen in Infrastrukturprojekte an. „Die Kabelservicegesellschaften für TV und Internet zeigen, dass der Netzausbau auch außerhalb der öffentlichen Haushalte erfolgreich betrieben werden kann“, sagte Herfurth. „Wichtig ist aber, dass die Netze der öffentlichen Nutzung gewidmet sind, eine breite Versorgung garantieren und der Aufsicht der Regulierungsbehörde unterliegen.“

Der Wirtschaftsminister und die Familienunternehmer sind sich darüber einig, dass die Ressourcen von Schulen, Universitäten und Unternehmen besser vernetzt werden müssen. So ließen sich Forschung und Innovation in Niedersachsen stärken und der Fachkräftemangel eindämmen. „Die Wirtschaft ist bereit, die Bildungseinrichtungen im Land bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, Schüler auch auf das wirtschaftliche Leben vorzubereiten. Denn wir Familienunternehmer denken immer auch an die nächste Generation“, so Herfurth.