Wirtschaftlicher Erfolg im Jubiläumsjahr

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Text von: redaktion

Die Mahr-Gruppe begeht 2011 ihr 150-jähriges Firmenjubiläum. Begleitet wird dies von einer starken Nachfrage bei Messtechnik, Zahnradpumpen und Kugelführungen. Mit innovativen Messlösungen erreicht der Applikationsspezialist erfolgreich neue Zielmärkte. Auf dieser positiven Basis sind die Arbeitsplätze an allen Standorten gesichert.

Auf der Messe „Control“ in Stuttgart hat die Mahr-Gruppe Anfang Mai ihr 150-jähriges Jubiläum gestartet.

Die Unternehmensgruppe wurde 1861 in Esslingen gegründet und hat seit 1994 seinen Hauptsitz in Göttingen.

Heute ist Mahr der drittgrößte Hersteller von Fertigungsmesstechnik. Im Rahmen des Jubiläumsjahres folgen im September eine Fachkonferenz sowie ein Festakt.

Das Firmenjubiläum wird durch einen positiven Geschäftsverlauf begleitet – und zwar in allen drei Sparten: sowohl bei der Messtechnik, den Spinnpumpen wie den Kugelführungen. „Dieses Jahr ist durch einen durchweg starken Auftragseingang geprägt“, so Stephan Gais, geschäftsführender Gesellschafter bei Mahr.

„Damit hat Mahr die Wirtschaftskrise endgültig überwunden und bewegt sich auf das Rekordergebnis von 2008 zu.“

An Umsatz erwartet Mahr für dieses Jahr mindestens 180 Millionen Euro. Davon entfallen auf den Standort Göttingen 100 Millionen Euro, aufgeteilt in 83 Millionen Euro im Segment Messtechnik und 17 Millionen Euro bei den Spinnpumpen.

International wächst besonders der asiatische Markt aufgrund einer Sonderkonjunktur im Bereich Spinnpumpe. Im Bereich Messtechnik wächst das Kataloggeschäft der Handmessgeräte mit 66 Prozent am stärksten. Aber auch das Geschäft mit komplexen kundenspezifischen Maschinen legt deutlich zu.

Der erfolgreiche Trend bei der Nachfrage nach Messtechnik folgt der positiven Entwicklung im deutschen und internationalen Maschinenbau in den letzten Monaten.

„Aufgrund der guten Wirtschaftslage sind die bestehenden Arbeitsplätze sicher“, so Stephan Gais. „Zusätzlich bauen wir nach der überstandenen Wirtschaftskrise 2010 wieder Arbeitsplätze auf und erhöhten die Zahl der Auszubildenden.“

Seit 2010 investiert Mahr zudem wieder verstärkt. So stehen dieses Jahr am Hauptstandort in Göttingen ca. 3 Millionen Euro für moderne Technologien bereit.

Strategisch hat sich der Messtechnik-Hersteller global als Applikationsspezialist etabliert. Stephan Gais: „Das Produkt des Kunden und die Lösung kundenspezifischer Aufgaben stehen für uns im Vordergrund.“

Immer wichtiger werden zudem messtechnische Dienstleistungen wie Schulung, Wartung, Messmittelmanagement oder Kalibrierung. Parallel setzt Mahr auf innovative Technologie wie automatisierte Messprozesse und Technologien, die bis in den Nanometerbereich hochpräzise und sicher messen. Dadurch ist es möglich, verstärkt neue Zielbranchen wie Medizintechnik, die optische Industrie oder Hersteller im Bereich erneuerbarer Energien zu erreichen.

Ein Markt eröffnet sich für Mahr auch im Bereich E-Mobilität. Aufgrund des langen Know-how-Vorsprungs bei Automotive werden bereits erste konkrete Projekte verfolgt.