Wirtschaft will Bildungs-Reformen

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Text von: redaktion

IHK stellt Forderungen an die Landespolitik, das Bildungssystem zu verbessern.

Bildung steht bei den landespolitischen Forderungen der Wirtschaft an erster Stelle. Handlungsbedarf besteht im Bildungssystem von der frühkindlichen Förderung über die Schule- bis zur Hochschulbildung. Die wesentlichen Forderungen:

– Ausbau frühkindlicher Betreuungs- und Lernangebote, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das frühe Lernen persönlicher und sozialer Kompetenzen

– Stärkung der Qualität und des Angebots bei Betreuungsleistungen durch Kinderbetreuungsgutscheine, sodass Eltern zu Kunden würden

– Stärkung der Schullaufbahnempfehlung zur Vermeidung von Über- und Unterforderung

– Stärkere Kooperation allgemeinbildender mit Berufsschulen für mehr Inhalte aus der Arbeitswelt in Haupt- und Realschulen

– Verstärkte Kooperation gemeinbildender Schulen mit der Wirtschaft zur Integration wirtschaftsrelevanter Themen

– Ausbau des Ganztagsschulen-Angebots zur Vertiefung des Lehrstoffs und für Hausaufgabenhilfe

– Fortgesetzte Stärkung der Eigenverantwortung von Schulen – Ausbildungsabschluss für Altbewerber durch praxisnahe Qualifizierung mit sozialpädagogischer Begleitung

– Anrechnung beruflicher Bildung im Stu dium durch Creditpoints

– Unterstützung des lebenslangen Lernens durch berufsbegleitende Studiengänge.

Dr. Martin Rudolph (Foto) ist Leiter der Geschäftsstelle Göttingen der IHK Hannover.

Kontakt: rudolph@hannover.ihk.de