Wertpapierforum der VR-Bank in Südniedersachsen

© VR-Bank in Südniedersachsen eG
Text von: redaktion

Am 25. September 2014 wurden die Kunden der VR-Bank in Südniedersachsen eG mit der Frage konfrontiert, warum man für einen Hellseher einen Termin haben muss. Diese Frage konnte nicht geklärt werden, aber wie Investments mehr aus Anlagen machen können, schon. Die VR-Bank kann nicht vorhersagen, wie die Zukunft an den Märkten für konservative Anlagen genau aussehen wird.

Aber eins ist klar: Mit der Vergangenheit wird diese Zukunft nicht mehr viel gemeinsam haben. „Da wir wohl von einem weiter anhaltenden niedrigen Zinsniveau ausgehen müssen, ist die richtige Wahl der Vermögensbildung zur Herkulesaufgabe geworden.“, so Folkert Groeneveld, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank.

Daher wurden Kunden eingeladen, um sich über aktuelle Trends und Anlagemöglichkeiten zu informieren und Einblicke in die Unternehmen Volkswagen AG und Sartorius AG zu erhalten. An diesem Abend durften sich die Kunden auf den Vortrag zu dem Thema Absolute-Return-Strategien als Alternative zu Niedrigzinsen von Bernd Rothenhöfer, Vorstand der Sauren Fonds-Service AG freuen. Außerdem haben Alexander J. Hunger, Volkswagen AG und Andreas Theisen, Sartorius AG in Ihren Vorträgen interessante Einblicke zu den Unternehmen gegeben. Abschließend konnten die Kunden bei einem Imbiss mit unseren Wertpapierspezialisten ins Gespräch kommen.

Die Studie „Raus aus der Zinsfalle – Neue Strategien für neue Rahmenbedingungen“ zeigt auf, dass konservative Anlagen in den letzten Jahrzehnten von einem höheren Zinsniveau und nachhaltigen Zinsrückgängen massiv unterstützt worden sind. Für die Zukunft müssen sich Anleger auf geänderte Marktbedingungen einstellen. So lässt sich anhand einfacher Berechnungen zeigen, dass das Renditepotenzial konservativer Fonds bei Annahme unveränderter Kapitalmarktzinsen für die Zukunft bei lediglich 1,42 Prozent pro Jahr liegt. Die aktuelle Situation erfordert neue Strategien, die bisher aber in den wenigsten Portfolios umgesetzt wurden. „Hier stellen Absolute-Return-Fonds einen wichtigen Bestandteil im aktuellen Niedrigzinsumfeld dar, in dem viele zinsorientierte Strategien die Ergebnisse der Vergangenheit nicht mehr erreichen können“, so Rothenhöfer in seinem Vortrag.