“Wenn ich in den Himmel seh“

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Text von: redaktion

Unter diesem Motto laden die 19. Internationalen Gandersheimer Dommusiktage vom 12. bis 20. September dazu ein, die Metapher des “Himmels“ als Ort von Sehnsucht, Licht und Dunkel, Vergangenheit und Zukunft in musikalischen und außermusikalischen Anstößen Wirklichkeit werden zu lassen.

Auf dem Programm stehen Werke wie G. Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, L. v. Beethovens 5. Sinfonie, Klezmermusik, J. S. Bachs Messe in h-Moll, Filmvorführungen, musikalische Gottesdienste, Familienkonzerte und Nachtkonzerte.

Zu den Interpreten gehören international renommierte Musiker wie der Klarinettist Helmut Eisel, der Bariton Raimund Nolte, das Iturriaga Quartett sowie die Capella Vocale Gandersheim und das Göttinger Barockorchester unter der Leitung von Martin Heubach.

Am Samstag, 12. September, 19.30 Uhr, werden die Dommusiktage im Dom Bad Gandersheim mit einem Sinfoniekonzert mit den Oppelner Philharmonikern unter der Leitung von Martin Heubach feierlich eröffnet.

Am Sonntag, 13. September um15 Uhr, laden die Oppelner Philharmoniker zu einem Familienkonzert auf die Greener Burg. Dieses Konzert mit unterhaltsamer, heiterer Musik und Kaffee- und Kuchenbuffet unterstützt den „Verein zur Erhaltung der Greener Burg“. Bei ungünstiger Witterung findet es in der Aula der Gesamtschule Greene statt.

In Zusammenarbeit mit dem Kinoverein „Gandeon“ wird am Montag, 14. September, um 20 Uhr im Gandeon-Kino der Dokumentarfilm „Young@Heart“ gezeigt

Am Dienstag, 15. September, spielen Klarinettist Helmut Eisel und Martin Heubach (Orgel)um 19.30 Uhr in der romanischen St. Laurentius-Kirche in Delligsen, Ortsteil Kaierde Klezmermusik.

Für Nachtschwärmer bietet die erste „Musik zur Nacht“ am selben Tag um 22 Uhr im Dom unter dem Titel „Bach for two“ Werke für Blockflöte (Benedikta Bonitz) und Gesang (Karen Baumgartel).

Musikalisch – kulinarisch – literarisch wird es am Mittwoch, 16. September, um 19 Uhr, im Klostercafé Brunshausen. Christian Zierenberg und Uwe Droszella spielen an zwei Cembali Musik der Bach-Familie. Thomas Müller wird dazu literarische Gedanken rezitieren. In den Pausen wird das Publikum mit himmlisch kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt.

Im zweiten Konzert zur Nacht präsentieren Helmut Eisel und Martin Heubach um 22 Uhr erneut Klezimprovisationen im Dom.

Ein besonderes Highlight wird am Donnerstag, 17. September, um 19.30 Uhr, das Konzert mit dem Iturriaga Quartett in der Liebfrauenkirche in Kalefeld.

In einer weiteren „Musik zur Nacht“ widmen sich am gleichen Tag um 22 Uhr im Dom Ralph Beims (Bariton) und Martin Bujara (Steinwayflügel) Robert Schumanns „Eichendorff Liedern“.

Stefan Görgner präsentiert am Freitag, 18. September, um 19.30 Uhr, in der Kapelle Hachenhausen Lieder von Liebe und Leid.

Den Abschluss der Dommusiktage bilden zwei Aufführungen von J. S. Bachs Messe in h-Moll im Dom. Sie beginnen am Samstag, 19. September um 19.30 Uhr und am Sonntag 20. September um 18 Uhr. Auf Originalinstrumenten widmet sich das Göttinger Barockorchester mit Liebe zum Detail den rhetorischen Figuren insbesondere der Musik des 18. Jahrhunderts.

Am Samstag 19. September wird es um 18 Uhr im Kaisersaal eine Einführung in das Werk mit der Musikwissenschaftlerin Claudia Oelze geben.

Karten sind bei der Kartenzentrale Stadt Bad Gandersheim, Stiftsfreiheit Bad Gandersheim, sowie unter der Telefonnummer 05382 981-612 oder im Internet erhältlich.