Weniger Gewinn bei Linos

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Text von: redaktion

Die LINOS AG hat im Geschäftsjahr 2007 Umsätze in Höhe von insgesamt 93,8 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber das Ergebnis ist mit ca. zehn Milli­o­nen Euro deutlich niedriger als erwartet.

Die Steigerung im Basisgeschäft, das heißt ohne Berücksichtigung des Großauftrages des türkischen Technologieunternehmens, beträgt 6,2 Prozent.

Trotz des Umsatzanstiegs hat sich das operative Ergebnis (EBIT) nicht wie erwartet entwickelt. Bislang war der Vorstand für das Geschäftsjahr 2007 von einem bereinigten operativen Ergebnis in Höhe von ca. zwölf Millionen Euro ausgegangen. Nun rechnet er mit ca. zehn Millionen Euro. Nicht berücksichtigt sind hierbei Sonderaufwendungen, die aus der Übernahme durch die Optco Akquisitions GmbH resultieren.

Das niedrigere Ergebnis ist darauf zurückzuführen, dass sich bei dem periodischen Impairment-Test für eine Reihe größerer Entwicklungs­projekte die Notwendigkeit für eine Wertberichtigung in Höhe von zirka 1,1 Millionen Euro ergeben hat, die das Ergebnis belastet. Außerdem hat sich durch die Auftragslage der Produktmix verändert, was im vierten Quartal zu ungünstigeren Kostenrelationen führte. Zudem sind Mehrkosten insbesondere im Entwicklungsbereich entstanden.

Der Geschäftsbericht 2007 wird am 31. März 2008 veröffentlicht.

Die LINOS AG ist ein weltweit tätiger Hersteller anspruchsvoller optischer Systeme und Entwicklungspartner und Lieferant für Kunden in Wachstumsmärkten wie Laser, Messtechnik, Medizin, Biotechnologie und Halbleiter. Das im General Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Unternehmen gehört seit Juni 2007 zur Qioptiq-Gruppe.