Wenig Optimismus für die Zukunft der Nation

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Text von: redaktion

Die Deutschen beurteilen ihre persönliche Zukunft positiver als die ihres Landes. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Hohenheim, die das manager-magazin aktuell veröffentlichte. Wenig Zuversicht herrscht allerdings über die Versorgung im Alter und bei Krankheit.

„Die Deutschen sind eindeutig besser als ihr Ruf“, teilt Frank Brettschneider, Professor für Kommunikationswissenschaft; dem manager-magazin mit. Eine Befragung der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem Versicherungskonzern Allianz soll mit dem Vorurteil des Bedenkenträgers und Miesmachers aufräumen.

Laut manager-magazin sehen 55 Prozent der 1000 Befragten ihrer persönlichen Zukunft mit Zuversicht entgegen, nur 13 Prozent mit Sorgen. Doch bei der Einschätzung der Gesamtsituation Deutschlands ist das Ergebnis ein anderes. Nur 35 Prozent der Befragten sehen zuversichtlich in die Zukunft des Landes.

Die größten Ängste bestehen laut der am Montag in Hamburg vorgestellten Befragung hinsichtlich der gesetzlichen Versorgung im Alter, bei Krankheit und im Pflegefall – hier überwiegen die Bedenkenträger schon wieder deutlich. Nur 11 Prozent der Befragten sind zuversichtlich, wenn es um die gesetzliche Pflege- und Krankenversicherung geht, bei der staatlichen Rente sind es sogar nur 9 Prozent, so das manager-magazin.

Männer sehen den Ergebnissen zu Folge optimistischer in die Zukunft als Frauen, was die Gesamtsituation betrifft. Die Zuversicht wächst mit zunehmendem Einkommen. Bei den untersuchten Altersklassen fallen jedoch die 41- bis 50-Jährigen als Skeptiker auf. Der Grund mag in der hohen steuerlichen Belastung dieser Altersklasse liegen, so vermutet das manager-magazin.

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