Welche Gene sind schuld?

Text von: redaktion

Ein Forschungsprojekt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) untersucht die molekularen Ursachen von Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen bei Depressionen. Dafür sucht sie gesunde Probanden für eine Schlaflaborstudie.

Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen sind typische Anzeichen einer Depression. Die Ursachen dafür vermutet die Forschung mittlerweile auf molekularer Ebene. So ist bekannt, dass bei Menschen mit psychischen Erkrankungen der normale Tagesrhythmus beim Ablesen de Erbinformationen, also der Gene, für körpereigene Baustoffe gestört ist.

Nicht geklärt ist allerdings, welche Gene es genau sind, deren so genannte „Ableseraten“ aus dem Rhythmus gefallen sind. Dies will ein Forscherteam der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der UMG herausfinden.

Ein erster Schritt dazu ist die Untersuchung von gesunden Probanden. Für ein Pilotprojekt zur Vorbereitung einer größeren Studie werden gesunde männliche Probanden im Alter zwischen 30 und 45 Jahren gesucht.

Für die Untersuchung im Schlaflabor müssen die Probanden insgesamt einen Zeitaufwand von zwei aufeinander folgenden Nächten und einem Tag einkalkulieren. Während des Schlafs wird ihnen in regelmäßigen Abständen Blut entnommen. Die Teilnehmer erhalten dabei eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro pro Person.

Interessierte Männer können sich unter der Telefonnummer: 0160/ 939 727 42 melden. Hier erhalten sie auch weitere Informationen zu der Studie und den Teilnahmebedingungen.