Weitere Förderung

v.l.n.r.: Ekaterina Ershova, Rolf-Georg Köhler, Cordula Dankert, Dr. Simon Riedel und Zacharias Böhler
Text von: redaktion

Der SNIC Life Science Accelerator der Projektträgerin GWG wird in den Jahren 2020 bis 2022 erneut durch das Niedersächsische Wirtschaftsministerium gefördert. Das hat Wirtschaftsminister Bernd Althusmann am 27. November 2019 bekannt gegeben. Start-ups und Spin-Offs mit Fokus Lebenswissenschaften können somit durch zielgerichtete Beratungs- und Coaching-Angebote weiterhin intensiv unterstützt und in der Region vernetzt werden.

„Wir freuen uns über die Wertschätzung unserer bisherigen Arbeit und verstehen die Weiterförderung als Auftrag, den Accelerator in Zusammenarbeit mit unserem Unterstützer-Netzwerk als feste Institution für Gründungen im Life Science Bereich zu etab-lieren“, sagen die Projektleiter Isabella Gekel und Dirk Kautz.

Der Accelerator hat seine Arbeit am 1. Januar 2018 aufgenommen. Seitdem haben 16 Start-up-Teams und Spin-offs mit einem breiten Technologie- und Themenspektrum aus dem Life-Science Bereich das Qualifizierungsprogramm durchlaufen und von dem individuell zugeschnittenen Angebot profitiert. Mit drei Unternehmensgründungen in der Region, verschiedenen Preisen bei Innovations- und Gründungswettbewerben sowie mehreren Gründungsstipendien des Landes kann der Accelerator eine positive Bilanz ziehen.

Der Accelerator ist eine Investition in die Zukunft der Region Südniedersachsen. Er ist eine Infrastrukturmaßnahme, mit der wirtschaftliche Netzwerke und Innovation in der Region gestaltet werden können. Das Startup-Zentrum leistet einen entscheidenden Beitrag dazu, vorhandenes Innovationspotenzial auszuschöpfen und nach außen hin sichtbar zu machen.

„Die erneute Förderung bestätigt nicht nur die hervorragende Arbeit, die im Accelerator geleistet wird, sondern sorgt auch dafür, dass wir das Gründer-Ökosystem in Südniedersachsen verstetigen und entscheidend weiterentwickeln können“, sagt Florian Renneberg, Leiter der SNIC-Geschäftsstelle.

Das Land beteiligt sich – wie bereits in den Jahren 2018 und 2019 – mit 50 Prozent an den Gesamtkosten. Die Anteilsfinanzierung übernehmen die Sparkassen aus Göttingen, Northeim, Osterode, Duderstadt, Münden, Einbeck und Bad Sachsa. Projektträgerin ist die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG), die im Auftrag der Stadt Göttingen bereits seit 25 Jahren Gewerbeflächen und Immobilien im Life Science-Bereich entwickelt und betreibt, Unternehmen und Gründer im Hinblick auf öffentliche Förderprogramme berät und regionale Branchennetzwerke betreut.

„Im Accelerator arbeiten wir eng mit den wichtigen Life Science-Unternehmen der Region zusammen, für deren Mitwirkung im ‚AcceleRat‘ wir sehr dankbar sind. Gemeinsam mit ihnen und der Life Science Factory der Sartorius AG wollen wir das Potential der Region zur Geltung bringen“, betont GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe.

Insgesamt werden in der kommenden Förderperiode zehn Startup-Zentren an acht Standorten in Niedersachsen gefördert. Zu den bisher bereits geförderten Startup-Zentren MO.IN – Mobilität und Innovation (Braunschweig), Hafven Accelerator und Venture-Villa Digital (beide Hannover), Elevator Lüneburg, GO! (Oldenburg), Seedhouse (Osnabrück) und dem SNIC Life Science Accelerator (Göttingen) kommen The Orangery GmbH (Hildesheim), das Borek.digital Startup-Zentrum (Braunschweig) und das Startup-Zentrum Emden neu hinzu. Das zunächst eingeplante Landes-Budget von 2,1 Millionen Euro wird dafür auf mehr als 2,3 Millionen Euro erhöht.