‚Weender Visite‘ zu Hüft- und Kniegelenkersatz

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Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende lädt am Dienstag, den 18. Oktober um 18 Uhr zu einem neuen kostenlosen Vortrag der Weender Visite ein.

Rund 400.000 Menschen erhalten in Deutschland jedes Jahr ein künstliches Gelenk (Endoprothese), das als Ersatz für ein eigenes abgenutztes, verletztes oder erkranktes Gelenk implantiert wird. Die Implantation künstlicher Gelenke gehört damit zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in Deutschland und stellt inzwischen einen Routineeingriff dar. In den meisten Fällen handelt es sich bei den eingesetzten Endoprothesen um künstliche Hüft- und Kniegelenke.

Allein am Standort Neu-Mariahilf des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende werden jährlich über 700 Hüft- und Knieprothesen implantiert. Der dortige orthopädische Schwerpunkt ist 2016 als erstes Endoprothetikzentrum (EPZ) in Göttingen
zertifiziert worden.

Oft kann ab einem gewissen Krankheitsstadium nur noch der Gelenkersatz helfen. Dennoch zögern viele Menschen die Entscheidung für ein künstliches Gelenk hinaus − teils aus mangelnder Aufklärung, teils aus Angst vor dem operativen Eingriff.

Die „Weender Visite“ ist eine Veranstaltungsreihe des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende für Patienten und Interessierte. Der Eintritt ist frei. Die Vorträge sollen den Zuhörern die Möglichkeit geben, mit den Experten des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende aus verschiedenen medizinischen Fachrichtungen ins Gespräch zu kommen. In den gut einstündigen Veranstaltungen werden aktuelle Themen der Medizin in verständlicher Weise vorgestellt, und es wird über Neuerungen bei der Diagnose und Therapie unterschiedlicher Krankheitsbilder berichtet. Neben der Information gibt das Patientenforum auch Gelegenheit zur Diskussion mit den Referenten und zur Beantwortung persönlicher Fragen.

Der Vortrag findet im Haus 6, im Seminarraum 1 des vierten Obergeschosses statt und ist auch mit einem Rollstuhl zu erreichen.