Wasserrad am Gronespring

© Stadtwerke Göttingen Ag
Text von: redaktion

Die Stadtwerke Göttingen gehen einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: Mit dem Wasserrad am Gronespring können in Zukunft etwa 50.000 Kilowattstunden Strom jährlich produziert werden. Das entspricht etwa 12 Göttinger Haushalten.

Die Stadtwerke Göttingen AG hat in ihrem Wasserwerk Spring-Mühle in Grone eine Wasserkraftanlage installiert, mit der umweltfreundlicher Strom erzeugt werden soll.

Die Kraft des kleinen Flusses Grone wird für den Antrieb eines wartungsarmen, traditionellen Wasserrads genutzt. Der 3,5 Tonnen schwere Stahlkoloss hat einen Durchmesser von 3,1 Meter „Die Stromerzeugung ist mit einer Leistung des Wasserrads von 5 Kilowatt nicht beeindruckend, läuft aber schwankungsfrei das ganze Jahr über. In jedem Fall steht das Wasserrad symbolisch für unsere Unternehmensausrichtung – einen kontinuierlichen und konsequenten Ausbau von regional produziertem Strom aus erneuerbaren Energien.“ so Stadtwerke- Vorstand Gerd Rappenecker.

Die Wassergewinnungsanlagen sind für die Öffentlichkeit wegen ihrer Wasserschutzzonenlage normalerweise nicht zugänglich. Im Rahmen der Stadtwerke-Beteiligung an den Klimaschutz-Tagen vom 25. bis 30. April 2015 öffnet das Unternehmen mit einer Sondergenehmigung die Tore der Springmühle.

Interessenten können sich für eine der beiden kostenfreien Führungen am Mittwoch, den 29. April, von 10. bis 12. und von 14. bis 16. Uhr unter stadtwerke@swgoe.de oder telefonisch unter 0551 / 301-302 anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Das Göttinger Wasser besteht zu 80 Prozent aus dem Harzwasser der Sösetalsperre, wo es über eine 40 Kilometer lange Transportleitung zu uns gelangt. 20 Prozent des Trinkwassers gewinnen die Stadtwerke aus Eigenförderung mit den Wassergewinnungsanlagen Weendespring, Stegemühle und Springmühle. An drei Standorten im Stadtgebiet werden die Wassermengen im stets gleichen Verhältnis gemischt. Erst im September 2014 bestätigte auch das Verbrauchermagazin Öko- Test dem Göttinger Wasser mit Platz 1 von 69 beteiligten Städten seine hervorragende Qualität.