Wassermoleküle können chemische Reaktionen in der Gasphase beeinflussen

Text von: redaktion

Ein einzelnes Wassermolekül kann bereits eine chemische Elementarreaktion in der Gasphase beeinflussen und beschleunigen. Das haben Wissenschaftler aus Göttingen zusammen mit Forschern aus den USA herausgefunden.

Ein einzelnes Wassermolekül kann bereits eine chemische Elementarreaktion in der Gasphase beeinflussen und beschleunigen. Das haben Wissenschaftler aus Göttingen zusammen mit Forschern aus den USA herausgefunden. Sie konnten dabei gleichzeitig den Mechanismus dieses katalytischen Effekts aufklären. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind von Bedeutung für ein besseres Verständnis der Chemie der Erdatmosphäre. Die zweijährigen Forschungsarbeiten unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Abel wurden am Institut für Physikalische Chemie der Georg-August-Universität durchgeführt. Kooperationspartner waren der Göttinger Chemiker Prof. Dr. Jürgen Troe sowie Experten der US-amerikanischen Purdue Universität in West Lafayette/

Indiana. Das Wissenschaftsmagazin „Science“ berichtet darüber in seiner Ausgabe vom 26. Januar 2007.