Was von den 68ern bleibt

Text von: redaktion

Welche bleibenden Folgen für Politik, Gesellschaft und Kultur bewirkte die “68er-Bewegung“ in Göttingen? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Freitag, 11. April 2008, ab 19.30 Uhr in der Halle des Alten Rathauses.

Die Podiumsdiskussion ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Die Göttinger Sieben“. Es handelt sich um eine Veranstaltung der Stadt Göttingen 40 Jahre nach dem Höhepunkt der Studentenbewegung des Jahres 1968.

Wie im Jahre 1837 beim Protest der „Göttinger Sieben“ waren es wieder die Universität und insbesondere die Studentenschaft, die diese Protestbewegung auslösten und trugen. Unter Moderation der „GT“-Chefredakteurin Ilse Stein werden der frühere CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Harald Noack, der ehemalige Bundesumweltminister und Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin (Bündnis 90 / Die Grünen), der letzte Göttinger Oberstadtdirektor Hermann Schierwater (SPD) und Bernd-Michael Weide als Zeitzeugen und Beteiligte ihre Erinnerungen an die bewegte Zeit von 1968 darstellen und über die Bewertung der 68er-Bewegung aus heutiger Sicht diskutieren.