Was macht einen Planeten bewohnbar?

Text von: redaktion

Landtagspräsident Hermann Dinkla lädt zu dem alljährlichen Vortragsabend mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen ein am Dienstag, dem 08. November 2011, um 18.00 Uhr im Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages.

Es spricht das Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Gerhard Wörner, zu dem Thema „Was macht einen Planeten bewohnbar? Die geologischen Grundlagen für biologische Evolution“.

Wörner ist seit 1993 Professor für Geochemie am Geowissenschaftlichen Zentrum der Georg-August-Universität Göttingen. Er erforscht die Ursachen des Vulkanismus und die Entstehung magmatischer Gesteine.

Sein Vortrag wird insbesondere die Rolle des Wassers in der Geologie als Grundlage für die Entwicklung von Lebensräumen und Intelligenz auf unserem Planeten erläutern.

Vita von Gerhard Wörner

Geboren 1952 in Kassel, Studium der Mineralogie an der Universität Bochum. Noch während der Promotion verbrachte er ein Jahr in den USA, wo er am 18. Mai 1980 bei vulkanologischen Arbeiten aus nächster Nähe die Eruption des Mt. St. Helens miterlebte. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ruhr Universität Bochum hat er 1986 seine Forschungsarbeiten in den Anden begonnen.

Im Jahre 1988 habilitierte er sich für die Fächer Geologie und Mineralogie. In den Jahren 1988 bis 1993 arbeitete er zunächst als Vertreter einer Professur, dann als C-2 Dozent und Heisenbergstipendiat an der Universität Mainz. 1993 nahm er einen Ruf auf die C-4 Professur für Geochemie an der Universität Göttingen an.

Seine Arbeitsgebiete umfassen die petrologische Untersuchung von Fremdgesteinen in Vulkaniten, die Genese von Magmen in der Eifel, vulkanologische und vor allem geochemische Studien an Vulkaniten der zentralen Anden, Costa Ricas, der Antarktis und Kamchatkas. Darüber hinaus betreibt Wörner interdisziplinäre Studien zur geodynamischen Entwicklung (Hebung, Erosion, Klima- und Landschaftsentwicklung) der zentralen Anden und interessiert sich für die Petrologie von Graniten in Mitteleuropa sowie für die Genese von Flutbasalten und die Ursachen des jungen kontinentalen Vulkanismus in der Antarktis.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt frei!