Was Lange fährt, wird endlich gut

Text von: redaktion

Zahntechnikermeister Peter Lange testet erstmals seine lang ersehnte Mercedes E-Klasse.

Sogleich nach der Ankunft am Autohaus hält Peter Lange, Geschäftsführender Gesellschafter der Reprodent Dentaltechnik GmbH, gespannt Ausschau nach dem aktuellen Testwagen – einem neuen TModell der Mercedes E-Klasse.

„Die Vorfreude auf ein neues Auto ist bei mir immer sehr groß“, gesteht er. Und seine Vorfreude dürfte die der anderen Testfahrer deutlich übersteigen.

Denn der Kombi ist für ihn nicht einfach nur ein Auto, sondern es ist ,sein‘ Auto – zumindest bald, wenn er den Wagen nach zwei Monaten Wartezeit endlich übernehmen darf.

Dann ersetzt die neue E-Klasse das Vorgängermodell, das Lange bislang als Firmenwagen genutzt hat.

Mit seinem aktuellen T-Modell sei er so zufrieden, dass er das Nachfolgemodell quasi „blind“ geordert habe – lediglich nach den Bildern aus dem Prospekt. Im faktor-Test kann er seinen Neuen erstmals live erleben.

Bestellt hat er das neue Gefährt in Dunkelblau mit weißen Ledersitzen. „Außergewöhnlich, aber gewollt“, sagt er. „Ich habe es gern, wenn sich mein Auto etwas von der Masse abhebt – Weiß, Schwarz oder Silber hat fast jeder.“

Allerdings musste er sich bei der Farbwahl erst mit seiner Frau einigen, die ein pflegeleichteres Silber bevorzugt hätte. „Aber da ich das Auto zu 90 Prozent nutze und Blau auch unserer Firmenfarbe entspricht, konnte ich mich durchsetzen“, sagt der Tester.

Auf das edle weiße Leder im Innenraum und das Alter seiner beiden Kinder angesprochen, sagt er lachend: „Meine Kinder sind 18 und 22 Jahre alt, die ‚Kleckerzeit‘ ist also vorbei.“

Mit dem Vorgängermodell habe er außerdem die Erfahrung gemacht, dass das Leder sehr strapazierfähig ist. Da Lange schon die alte E-Klasse gefahren hat, hat er einen guten Blick dafür, was in der neuen Variante verändert wurde. Dazu zählt zunächst das aus seiner Sicht noch einmal verbesserte Design sowohl außen als auch innen.

Im Innenraum fällt ihm vor allem die analoge Uhr ins Auge. „Das hat Stil und weicht angenehm vom allgemeinen Trend zur Digitalisierung ab.“ Neben dem Erscheinungsbild haben die Designer auch noch einmal an der Bedienfreundlichkeit gefeilt.

So ist der Bordcomputer mit Navigationsgerät und Radio jetzt über einen runden Drehknopf in der Mittelkonsole leichter zu steuern. Zugleich wurde der Bildschirm des Computers weiter in das Sichtfeld des Fahrers gerückt, was die Fahrsicherheit spürbar erhöht.

„Auf solche technischen Details bin ich immer besonders gespannt, da ich als Zahntechnikermeister naturgemäß sehr technikaffin bin“, erklärt Lange.

Am meisten freue er sich aber über ein anderes Ausstattungsmerkmal, das nicht zu sehen, aber doch sehr wichtig sei. „Weil der Winter so lang war, wollte ich auf eine Standheizung nicht mehr verzichten.“

Abgesehen von den überzeugenden technischen Details fiel die Entscheidung für das T-Modell vor allem auf Grund der großen Ladekapazität. Dabei war eine Grundbedingung zu erfüllen: Fünf Koffer müssen Lange und seine Familie im Kofferraum unterbringen können.

Für das T-Modell als einem der größten Kombis ist das kein Problem. Wichtig ist dieser Punkt, weil das Auto neben den Dienstfahrten auch regelmäßig für Urlaubsreisen genutzt wird. Das hat bei Lange Tradition: „Schon mit meinem ersten Auto, einer Ente, habe ich Touren bis nach Jugoslawien gemacht.“

In der neuen E-Klasse ist er im Vergleich zu früheren Tagen jetzt deutlich komfortabler unterwegs.

Denn dank des großen Platzangebots im Innenraum fühlt sich der Wagen eher wie eine Limousine an, wie der Tester bestätigt: „Er verbindet den praktischen Nutzen eines Familienautos hervorragend mit angenehmem Fahrverhalten einer sportlichen Limousine.“

Seine Sportlichkeit stellt der Mercedes sogleich auf der Autobahn unter Beweis. Mit seinem zügigen Antritt schafft es der Dieselmotor in 7,4 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer.

Aber nicht nur bei freier Fahrt, sondern auch beim Manövrieren auf engstem Raum kann die E-Klasse überzeugen.

„Ich bin immer wieder überrascht, wie gut sich die T-Modelle auf Grund der guten Rundumsicht einparken lassen – Parksensoren braucht es da eigentlich nicht“, sagt Lange, als er den Mercedes wieder auf dem Hof des Autohauses abstellt.

Das Fazit von Peter Lange zum Abschluss des Tests ist kurz, aber aussagekräftig: „Jetzt bin ich ganz sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“ Dass er noch zwei Monate warten muss, bis er sein Auto endgültig mitnehmen darf, lässt sich mit diesem Wissen sicher leichter verschmerzen.