Warum Standort Deutschland?

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Text von: redaktion

„Vor kaum einem Jahr haben wir in Deutschland noch um jeden Arbeitsplatz zittern müssen.“ So begrüßte Hannes Stechman vor einigen Wochen, seine knapp 40 Gäste und Mitglieder des Wirtschaftsclubs Göttingen im Hause Friedrichs und Partner.

„Vor kaum einem Jahr haben wir in Deutschland noch um jeden Arbeitsplatz zittern müssen.“

So begrüßte Hannes Stechman vor einigen Wochen seine knapp 40 Gäste und Mitglieder des Wirtschaftsclubs Göttingen im Hause Friedrichs und Partner. Der Vorsitzende des Wirtschaftsclubs lud neben den Gästen und Mitgliedern auch den Diplomwirtschaftsingenieur Jochen Hein von der Con Moto Consulting Group ein, um die Frage „Warum Standort Deutschland?“ zu ergründen.

In Zeiten von Ertrags- und Liquiditätskrisen überlegen viele Unternehmen, wirtschaftlicher zu produzieren, indem sie ihre Produktion ins Ausland verlegen. Jedoch gibt es laut Jochen Hein gerade in mittelständischen Unternehmen zum Teil riesige Einsparpotenziale, mit denen man solch drastische Schritte durchaus verhindern kann. Desweiteren ist die Erkennung dieser Möglichkeiten, laut Con Moto, keineswegs schwierig, die Umsetzung jedoch schon. Die Consulting Group kann aus ihrer Erfahrung berichten, dass 25 Prozent der Mitarbeiter in betroffenen Unternehmen möglichen Veränderungen schnell und offen gegenüberstehen, während 50 Prozent zunächst einmal abwarten, aus welcher Richtung der Wind denn überhaupt weht, und die restlichen 25 Prozent grundsätzlich jegliche Veränderungen verweigern.

Dr. Volker Mallison, Partner aus dem Hause Friedrichs und Gastgeber des Abends, hob am Ende der Veranstaltung hervor, wie wichtig der Blick über den „Tellerrand“ zur Führung und zur Beratung von Unternehmen sei.