Wärme und Strom aus Biomasse und Pellets

Text von: redaktion

Die Landkreise Göttingen und Northeim haben zu der Auftaktveranstaltung “Perspektiven der regenerativen Energieerzeugung“ in Hardegsen eingeladen. Ziel der beiden Landkreise ist es, eine regenerativ versorgte Region zu werden.

Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten die interessierten Besucher aus Gemeinde, Landkreis, Politik das Bioenergiezentrum Leinetal in Hardegsen besichtigen.

In einer Führung wurde den Besuchern der Ablauf der Produktionsanlage für Pellets sowie die Stromerzeugung aus einer ORC-Turbine vorgeführt. „Es kamen mehr Besucher als erwartet und die Resonanz fiel sehr positiv aus. Wir konnten gute neue Kontakte knüpfen“, so Volker Fröchtenicht, Standortleiter der Pellets-Produktion.

Nach den Exkursionen, die neben der Pellets-Produktion auch die Besichtigung des Bioenergiedorfs Krebeck-Wollbrandshausen oder der Bioerdgasanlage Hardegsen im Programm hatten, sammelten sich alle Teilnehmer zu einer Tagung. Das Umweltbundesamt schilderte Ziele und Vorgaben für eine nachhaltige Energienutzung. Als ein Highlight der Region wurde das Bioenergiezentrum Leinetal mit einer jährlichen Produktion von ungefähr 60.000 Tonnen Pellets und der Stromerzeugung nach dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz genannt.

Das Ökoinstitut Darmstadt beleuchtete zudem, wie eine zu 100 Prozent regenerative Energieversorgung für die Region Göttingen-Northeim aussehen könnte. Wesentlich sind Energieeinsparungen sowie Wärme- oder Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wie Pellets, Biomasse oder Wind. Weiterführende Informationen: www.energieagentur-goettingen.de, www.bioenergiedorf.de.