Wachstumsfelder fest im Blick

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Text von: redaktion

Am Mittwoch, dem 24. April 2013, lud die Zufall logistics group erneut zum traditionellen Jahrespressegespräch und präsentierte die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Im Geschäftsjahr 2012 hat die Zufall logistics group insgesamt 269,1 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Damit liegen die Erlöse etwa auf Vorjahresniveau (269,6MillionenEuro, minus 0,2 Prozent).

Die Erlöse aus den nationalen und europäischen Landverkehren verminderten sich um 3,4 Prozent von 184,2Millionen Euro auf 178,2MillionenEuro. Der Umsatz der Interkontinentalen Verkehre sank leicht von 29,8MillionenEuro auf 28,2MillionenEuro (minus 1,6 Prozent).

Wie in der vergangenen Periode auch, hat sich das Geschäft mit Nachtexpress-Dienstleistungen jedoch erfreulich entwickelt. Der Umsatz mit Night Star Express (NSE) stieg von 13,9 Millionen auf 18,1 Millionen Euro. „Das entspricht einem Zuwachs von 29,7 Prozent“, so Jürgen Wolpert,einer von drei Geschäftsführern der Zufall logistics group in Göttingen.

Diese positive Entwicklung spiegele sich auch in den Sendungszahlen wider: Diese stiegen von 0,8 Millionen im Jahr 2011 auf 1,2 Millionen im Jahr 2012. Das ist ein Plus von 50 Prozent.

Der Geschäftsbereich Kontraktlogistik hat mit 31,8 Millionen Euro zu den Umsatzerlösen im Jahr 2012 beigetragen (ein Plus von 10,1 Prozent). Im Jahr 2011 erzielte die Zufall logistics group hier noch 28,9MillionenEuro.

Einen besonders starken Zuwachs verbuchte das Familienunternehmen auch bei den Beschäftigtenzahlen: Diese stiegen von 1.680 auf 1.839 Mitarbeiter. Das entspricht einer Steigerung von fast 10 Prozent.

Auch die Anzahl der Auszubildenden ist weiter gestiegen. Sie liegt nun bei 139 statt 131 im Jahr 2011.

„Es ist uns trotz der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise gelungen, den Umsatz nahezu auf Vorjahresniveau zu stabilisieren“, kommentierte Wolpert das Geschäftsjahr 2012 und ergänzt: „Der Euro verliert zunehmend an Stabilität, einige Staaten, vor allem in Südeuropa, befinden sich finanziell in schwerer See und die Konjunkturaussichten sind eher durchwachsen. Diese Entwicklung ist auch an uns nicht spurlos vorbeigegangen.“

Neue Gesichter in der Geschäftsführung

Mit dem Eintritt von Peter Müller-Kronberg Anfang des Jahres wurde innerhalb der Inhaber-Familie der Staffelstab an die nächste Generation übergeben.

„DieZufalllogistics group wird auch künftig ein Familienunternehmen bleiben“, verspricht der 29-Jährige. In seinem Zuständigkeitsbereich liegen neben Night Star Express auch das Finanz- und Rechnungswesen, die Häuser in Kassel und Unna sowie die Bereiche Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit.

Seit dem 1. April 2013 ist zudem Michael Tillner neues Mitglied der Geschäftsführung derZufalllogistics group. Der 49-jährige Familienvater verantwortet die Bereiche Nationale Spedition, Interkontinentale Verkehre, IT und Controlling.

Zum 1. Juli 2013 zieht sichZufall-Geschäftsführer Heinz-Günter Bäsell aus dem aktiven Berufsleben zurück. Nach 13 Jahren an der Spitze des Familienunternehmens freut sich der 59-Jährige auf eine neue Zeitrechnung ohne Terminkalender und E-Mails.

Heinz-Günter Bäsell: „Ich bedanke mich bei allen, die mich begleitet haben und die ich begleiten durfte und bin sicher, dassZufallauch künftig erfolgreich sein wird.“

Kurzarbeit bei Zufall Göttingen ausgesetzt

Zum 1. April 2013 wurde die Kurzarbeit beiZufallin Göttingen nach drei Monaten ausgesetzt. „Nach dem Verlust eines großen Kunden mussten wir reagieren“, begründet Jürgen Wolpert die Anfang des Jahres getroffene Entscheidung.

„Die Auftragslage hat saisonal bedingt angezogen. Zudem hat der Ausbau unserer Vertriebstätigkeiten zu Potentialen geführt, die zurzeit intensiv bearbeitet werden“, berichtet derZufall-Geschäftsführer.

Allerdings sei es derzeit noch zu früh, um die Situation als zufriedenstellend zu bezeichnen.

Vorsichtige Wachstumsprognosen

Für das Jahr 2013 rechnet dieZufalllogistics group mit einem leichten Wachstum in den Bereichen Kontraktlogistik und Nachtexpress.

„Wie sich die klassischen Transportdienstleistungen entwickeln werden, lässt sich derzeit noch nicht verbindlich abschätzen. Wir gehen aber von einer Belebung des Marktes aus. Das stimmt uns insgesamt durchaus zuversichtlich“, blickt Wolpert voraus.