Von Planeten, Robotern und Sandburgen

© Poramate Manoonpong und Marc Timme, MPIDS
Text von: redaktion

Wissenschaft zum Zuhören, Ansehen und natürlich Mitmachen bietet die neue Vortragsreihe “Max-Planck Wissenswelten – Vorträge für junge Entdecker“ der Max-Planck-Institute für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) und für Sonnensystemforschung (MPS) vom 4. Februar bis 15. April 2011.

Wissenschaftler beider Institute stellen im Hörsaal des MPS in Katlenburg-Lindau jeden zweiten Freitag um 16 Uhr ihr Forschungsgebiet vor, natürlich in kindgerechter Form.

Selbstständig krabbelnde Roboter, exotische Welten in den Tiefen unseres Sonnensystems und das Zusammenspiel winziger Sandkörner – die jungen Zuhörer erwartet ein abwechslungsreiches Programm.

Die Vorträge sind geeignet für Kinder im Alter bis zwölf Jahre.

Um eines unserer lebenswichtigsten Organe, das Herz, geht es in der Auftaktveranstaltung am Freitag, 4. Februar. Wie schafft es unsere „Pumpe“ unseren Körper regelmäßig und verlässlich mit Blut zu versorgen? Und was geschieht, wenn das Herz ins Stolpern gerät? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Stefan Luther vom MPIDS nach – und klärt dabei auch, was die elektrischen Impulse, die sich entlang des Herzmuskels ausbreiten, mit den La Ola-Wellen im Fußballstadion zu tun haben.

Die nächsten drei Vorträge entführen die Zuhörer in die Weiten des Weltalls. Dass dieses ausgesprochen farbenfroh ist, beweist am 18. Februar Dr. Achim Gandorfer. Doch warum ist die Sonne gelb und nicht etwa grün? Und welche Farben haben die Sterne? Was ist ein roter Riese? Und gibt es blaue Zwerge? Einen Blick ins Innere der Erde und anderer Planeten wirft am 4. März Dr. Johannes Wicht. Die Vorgänge, die dort ein Magnetfeld erzeugen, können wir zwar nicht sehen, lassen sich aber im Hörsaal in Experimenten nachstellen.

Und am 18. März lädt Prof. Dr. Ulrich Christensen die Zuhörer zu einer abenteuerlichen Reise durch das Planetensystem ein. Stationen dieser Reise sind unter anderem die eisigen Monde des Saturns, die Gluthitze des Merkurs und unsere nächsten Nachbarn Venus und Mars.

Die letzten beiden Ausgaben der Max-Planck Wissenswelten wenden sich wieder irdischen Themen zu. Am 1. April beweisen Prof. Dr. Marc Timme und ein sechsbeiniger Roboter, dass auch künstliche „Lebensformen“ alles andere als dumm sind. Und am 15. April lüftet Prof. Dr. Jürgen Vollmer die Geheimnisse, die Sandburgen im Innern zusammenhalten.

Die Max-Planck Wissenswelten richten sich in an Kinder im Grundschulalter und der 5. und 6. Klassen. Die Vorträge dauern etwa 30 bis 45 Minuten.

Um Voranmeldung unter 05556 979-0 oder per E-Mail wird gebeten. Für begleitende Eltern gibt es die Möglichkeit, während der Veranstaltungen das MPS im Rahmen einer kurzen Institutsführung kennen zu lernen.

Veranstaltungsort: Hörsaal des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung, Max-Planck-Str. 2, 37191 Katlenburg-Lindau.