VGH unterstützt “Internationalen Schulbauernhof“

Text von: redaktion

Auf dem Internationalen Schulbauernhof in Hardegsen bekommen Schüler Einblicke in die moderne und nachhaltige Landwirtschaft. Jetzt fördert die VGH für zunächst drei Jahre die wichtige Begegnungsstätte.

Was passiert eigentlich mit Käse, bevor er im Supermarkt liegt? Und wie kommt der Zucker aus der Rübe heraus? In der städtisch geprägten Gesellschaft fehlt vielen Menschen der Bezug zur Landwirtschaft und damit auch zur Erzeugung unserer Lebensmittel.

„Das ist schade“, findet Ulf Hasse, Regionaldirektor der VGH in Göttingen. „Für einen bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln ist es wichtig, auch etwas über die Produktion und Verarbeitung sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt zu wissen.“

Der Internationale Schulbauernhof in Hardegsen wirkt dieser Entfremdung entgegen und fördert ein neues Bewusstsein für die Entstehung der Lebensmittel. Das heißt: Die Schüler dürfen Schafe füttern, den Stall ausmisten, aber auch Lebensmittel weiterverarbeiten – zum Beispiel Zuckerrüben zerkleinern, um aus dem Rohsaft Sirup herzustellen.

„Seit der Inbetriebnahme 2005 haben bereits rund 17.000 Schüler den Schulbauernhof besucht“, stellt Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts fest. Axel Unger, Geschäftsführer des Internationalen Schulbauernhofs, plant langfristig zudem eine Begegnungsstätte für Schüler aus verschiedenen Ländern zu schaffen. „Durch das gemeinsame Arbeiten auf dem Bauernhof werden Akzeptanz und Toleranz gefördert“, so Unger.

Um Schülern diese wichtigen Erfahrungen zu ermöglichen, ist der Internationale Schulbauernhof allerdings auf eine finanzielle Unterstützung angewiesen.

Die VGH wird zunächst für drei Jahre dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche weiterhin die heutige Landwirtschaft entdecken können. „Die VGH steht traditionell der Landwirtschaft nahe, und auch heute sind wir der Versicherer vieler Landwirte“, erzählt Hasse. „Uns liegt es daher besonders am Herzen, dass Kinder nicht den Bezug zur Landwirtschaft, dem Ursprung unserer Lebensmittel, verlieren.“