Verunsicherte Ärzteschaft in Südniedersachsen

Text von: redaktion

273 Praxen, 164 Hausarztpraxen und 109 Spezialpraxen werden aktuell mit einer Regressforderung für Heil- und Arzneimittelverordnung konfrontiert.

Diese Arzneimittel und Heilmittel werden von Ärztinnen und Ärzten teils auch auf Empfehlung von Spezialambulanzen oder Kliniken weiter verordnet. Doch kein Arzt hat einen persönlichen Vorteil durch seine Verordnungen, die nur seinen Patienten dienen.

Diese Situation der Regressandrohung stellt eine erhebliche Gefährdung der weiteren ambulanten medizinischen Versorgung im ländlichen Bereich dar, so die Krankenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN). Sie hat die Politiker der Region aufgefordert, Schritte einzuleiten, um hier Änderungen herbeizuführen.

Die KVN geht davon aus, dass die Patienten damit rechnen müssen, dass sich die Verordnungen in den Praxen im Weiteren sehr eng an die Verordnungsrichtlinien der Krankenkassen orientieren.