VerpackungsCluster öffnet Weg zur Wissenschaft

Text von: redaktion

Mit der Gründung einer VerpackungsAkademie startet das Cluster eine verbesserte Qualifizierungsoffensive für die Mitglieder. Mit Klaus Möller, Professor für Unternehmensrechnung und Controlling, ist damit gleichzeitig die Vernetzung zur Universität Göttingen gelungen.

Mit der Idee, Lehrinhalte in der Region anzusiedeln und anzubieten, arbeitet das VerpackungsCluster bereits seit 2007 mit dem Bildungsträger BUPNET GmbH Göttingen zusammen.

Mitarbeiter der beteilgten Unternehmen haben somit die Möglichkeit, gemeinsam Fachkompetenzen zu erlangen und so Situation und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu verbessern.

Diese Verbund-Qualifizierungsmaßnahme wird nun strategisch zu einer VerpackungsAkademie erweitert. Sie soll als Bildungs- und Technologiezentrum den heimischen Betrieben langfristig zur Verfügung stehen und damit das Qualifizierungsnetzwerk „Verpackung“ nachhaltig in der Region sichern.

Eine Kooperation mit der Universität Göttingen im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft intensiviert nun den Wissenstranfer zwischen Hochschule und Praxis – ein Benefit für beide Seiten.

Die Unternehmen profitieren dabei ihrerseits von den neuen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung, während die Universität in Form von Bachelor-Abschlussarbeiten, Praktika und Exkursionen den Studierenden einen Einblick in die berufliche Praxis ermöglicht.

Noch bis April 2011 werden diese Weiterbildungsmaßnahmen von der EU gefördert. Um das Projekt darüber hinaus zu sichern, soll auf langfristige Sicht die VerpackungsAkademie bundesweit aufgestellt und auch auf andere Branchen übertragen werden.