Verleihung des Alexanderpreises 2008

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Text von: redaktion

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am Sonnabend, den 16. Februar, der Alexanderpreis 2008 verliehen. faktor-Autor Christian Mühlhausen belegt den zweiten Platz.

Den ersten Preis des diesjährigen Alexanderpreises verlieh die Jury an Jörn Barke (2.v.r.) für seinen Text über den Mediziner Ernst Gräfenberg. Christian Mühlhausen (Foto, 2.v.l.) bekam den zweiten Preis für seinen Beitrag über die Bioenergieregion Göttingen im faktor. Dritter Preisträger ist Michael Schäfer (r.) vom Göttinger Tageblatt, er schrieb über den Universalgelehrten Hans Jürgen von der Wense. Der erstmalig verliehene Schülerpreis ging an Philipp Seibt (l.). Er hat sich in seinem Beitrag in der Schülerzeitung „Forum“ des Felix-Klein-Gymnasiums dem Buback-Nachruf aus dem Jahr 1977 gewidmet. Hein-Peter Lohse von der Braunschweiger Zeitung würdigte besonders seine journalistische Umsetzung.

Zur Begrüßung der rund 70 Gäste ging der Kuratoriumsvorsitzende Jens Wortmann auf die Bedeutung des gedruckten, veröffentlichten Wortes ein und würdigte das Engagement, das die Preisträger des Alexanderpreises regelmäßig an den Tag legen, indem sie über Themen schreiben, die über das Redaktions-Alltägliche hinausgehen. Elmar Mittler ging in seinem Festvortrag mit dem Thema „Bibliotheken auf dem Weg in die Zukunft – Neue Entwicklungen in Göttingen und dem Rest der Welt“ auf die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung wissenschaftlicher Publikationen ein und zeigte auf, dass dennoch die Veröffentlichungen schriftlicher Texte nach wie vor ansteigen, so dass es in Zukunft beides geben wird: die klassische Printform und die weltweit erreichbare digitale Form. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch Birgit und Karsten von der Lüpke.

Für den Alexanderpreis 2009 werden ab sofort Beiträge gesammelt. Die Ausschreibungsunterlagen, aber auch die Texte der diesjährigen Preisträger sowie der Laudationes dazu sind im Internet zu finden.