Vererben will gelernt sein – Erbschaftsfragen und Behindertentestament

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Text von: redaktion

Kinder mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen erhalten in vielen Fällen Sozialleistungen, sofern die geltenden Voraussetzungen erfüllt sind. Darüber hinaus helfen und unterstützen die Eltern ihre Kinder auch mit ihrem eigenen Vermögen, um ihnen die Teilhabe an einem möglichst 'normalen' Leben zu gewährleisten.

Viele Eltern machen sich verständlicherweise Gedanken, wie sie die gewohnte Versorgung ihrer Kinder sicher stellen können, wenn sie selbst nicht mehr da sind und weiterhin das Vermögen der Familie benötigt wird. Auf welche Weise können Eltern für die Zeit nach ihrem Tod Vorsorge treffen, damit ihre behinderten Kindern auch dann noch die Versorgung bekommen, die von Sozialhilfeträgern nicht geleistet werden könnte. Dabei ist zu bedenken, dass für die betreffendenKinder spezielle rechtliche Vorgaben gelten. Rechtsanwalt Thomas F. W. Schodder aus Hildesheim gibt im Vortrag von Flügelschlag am 22. Mai 2014 Antworten auf Fragen zu Erbschaft und Behindertentestament. Er zeigt die Unterschiede auf zwischen dem allgemeinen Erbrecht und den Besonderheiten erbrechtlicher Regelungen für Kinder mit Behinderung, die Sozialleistungen beziehen. Ein bekanntes und verbreitetes Gestaltungsinstrument ist das sogenannte Behindertentestament. Dieses weist zahlreiche Besonderheiten auf, die es im Einzelfall sorgfältig so berücksichtigen gilt.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 22. Mai 2014 um 19 Uhr im Universitäts-Klinikum Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, Hörsaal 04 (Nähe Osthalle).