“Verbindungen (wieder)entdecken und stärken“

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Text von: redaktion

Der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius und die Fakultät für Chemie der Georg-August-Universität Göttingen vertiefen ihre langjährige Forschungspartnerschaft.

Beim gemeinsamen Forschungsforum „Verbindungen (wieder)entdecken und stärken“ am Dienstag, den 16. Oktober 2012 präsentieren Sartorius und Universität über 50 Forschungsprojekte in einer großen Poster-Ausstellung und prüfen mögliche gemeinsame Projekte.

Die Themen der Forschungsprojekte sind breit gefächert.

Sartorius gibt Einblick in die Entwicklung neuer Virusfilter, Sensoren und Analysemethoden, die zur Herstellung biopharmazeutischer Medikamente eingesetzt werden.

Die Fakultät für Chemie stellt neben molekularen Katalysatoren und hochaktiven funktionalen Materialien auch didaktische Projekte wie ein virtuelles Labor vor.

Wie erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Universität aussehen kann, zeigt Björn Malte Sölter, Promotionsstudent an der Göttinger Fakultät für Chemie, der für seine praktischen Arbeiten bei Sartorius tätig ist

Er analysierte sogenannte funktionale Polymere – das sind Kunststoffe, die die Oberflächeneigenschaften von Membranen verändern können.

Sartorius produziert solche Membrane in Göttingen und verarbeitet sie zu Spezialfiltern für die Pharmaindustrie.

Die Chemie stimmt

Dass die Chemie zwischen Universität und Sartorius stimmt, darüber sind sich beide Veranstalter einig.

„Die Sartorius AG und die Göttinger Fakultät für Chemie verbindet seit den Tagen des Nobelpreisträgers Richard Zsigmondy eine traditionsreiche Partnerschaft. Wir freuen uns darauf, im Rahmen des wissenschaftlichen Austausches bestehende Forschungskooperationen zu vertiefen und neue Projektideen zu entwickeln“, so Lutz Ackermann, Dekan der Fakultät.

Dieter Melzner, Vice President Membrane Technology bei Sartorius Stedim Biotech: „Die enge Zusammenarbeit mit Universitäten ist wichtig für Sartorius, weil wir uns damit den Zugang zu neuen Technologien sichern. Im Gegenzug lernen wir junge, talentierte Wissenschaftler kennen und geben ihnen spannende Perspektiven in unserem Unternehmen.“

Fotos:©Sartorius