Unterstützung von ‚Würmchen‘ und ‚Kröte‘

Text von: redaktion

Unterstützung von 'Würmchen und Kröte': Tim Asch und Julius Zimmermann sind ab sofort als Botschafter für das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter im Einsatz. Die beiden sind Teil des HauptsprecherCasts der Kinder-Krimi-Hörspielreihe 'Die Göttinger Sieben', deren neueste Folge 'Das Zelt im Moor' Ende November in den Handel gekommen ist.

In den Hörspielen sind Tim Asch als Paul Benson, genannt ‚Würmchen‘ und Julius Zimmermann als Erwin Sapowski, genannt ‚Kröte‘, zu hören.

„Für uns ist es etwas ganz Besonderes, dass sich Tim und Julius als Botschafter für das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter einsetzen“, sagte Nicole Zimmer, Oberin der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta e.V. Die Göttinger Schwesternschaft wird die stationäre Einrichtung betreiben. Es sei „bewundernswert, dass sich die noch so jungen Botschafter engagiert für Kinder und Jugendliche einsetzen, die an einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden“, so Zimmer.

„Ich unterstütze das Kinder und Jugendhospiz Sternenlichter als Botschafter, da ich denke, dass dieses Projekt eine sehr tolle Sache für die Betroffenen sowie für deren Angehörige ist. Außerdem entsteht es in Göttingen, meiner Heimatstadt. Ich finde es sehr schön, dass die Betroffenen diese schwere Zeit an einem so wunderbaren Ort verbringen können, der ihnen Liebe und Geborgenheit schenkt und wo sie nicht alleine sind“, begründete Tim Asch seine Entscheidung. Und auch Julius Zimmermann musste nicht lange zögern, als die Anfrage seitens der DRK-Schwesternschaft kam: „Die Idee des Kinder- und Jugendhospizes ist wunderbar, und mir war von Anfang an klar, dass ich dieses als Botschafter unterstützen möchte. Gerade nachdem ich vor Ort noch einmal hören konnte, wie sehr dies auch gerade den Familien der Betroffenen hilft, war ich Feuer und Flamme, dieses Projekt zu unterstützen“, so Julius.

Der Kontakt zu den beiden jungen Sprechern kam durch Sven Schreivogel zustande. Der Initiator der Hörspielreihe hatte angeregt, dass der Erlös der neuesten Folge der Kinder-Krimi-Hörspielreihe, in der Kinder und Jugendliche aus Göttingen und der Region in den Hauptrollen sprechen, zugunsten der geplanten Einrichtung gespendet wird, die am Helvesanger 10 im Altdorf des Göttinger Ortsteils Grone enstehen wird.

„Es ist uns allen eine Herzensangelegenheit, dieses wertvolle Projekt tatkräftig voranzubringen“, so Schreivogel. „Dass das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter in meiner alten Heimat Grone verwirklicht wird, freut mich umso mehr. Als Vater weiß ich, was es für Eltern bedeutet, wenn ihr Kind erkrankt oder operiert werden muss. Da ist man aufgewühlt, aber man sagt sich: Mein Kind wird wieder gesund. Doch es gibt auch Krankheiten, wo dies leider Gottes nicht der Fall ist. Dann ist es für Eltern und Kind – Geschwister nicht zu vergessen – segensreich, diese Zeit möglichst erfüllend zu verbringen. Sternenlichter will genau dies erreichen, deswegen unterstützt unser Team das Projekt und hofft, mit einer Spende des Erlöses aus dem CD-Verkauf einen kleinen Baustein beitragen zu können. Dass sich zwei unserer jungen Sprecher nun auch als Botschafter für das geplante Kinder- und Jugendhospiz einsetzen, finde ich ganz wunderbar. Dafür danke ich Tim, Julius und ihren Eltern von ganzem Herzen!“

Kinder- und Jugendhospizarbeit bezieht immer die gesamte Familie mit ein. So kann in einem Kinder- und Jugendhospiz nicht nur das schwerstkranke Kind oder der schwerstkranke Jugendliche aufgenommen werden, sondern auch die Eltern (oder andere nahe Bezugspersonen) sowie die Geschwister. Jedem Betroffenen stehen gesetzlich über die Kranken- und Pflegekassen immer wiederkehrende Aufenthalte in einem Kinder- und Jugendhospiz zu.

Die Familien können bis zu 28 Tage im Jahr ins Kinder- und Jugendhospiz kommen, um neue Kraft zu sammeln. Kommt das betroffene Kind/der betroffene Jugendliche in die letzte Lebensphase, ist der Aufenthalt nicht auf 28 Tage beschränkt. Viele Familien kommen somit über Jahre hinweg immer wieder in ein Kinder- und Jugendhospiz, um sich von dem psychisch oft stark fordernden Alltag zu entlasten. Dabei erhalten die Betroffenen von einem multiprofessionellen Team rund um die Uhr die Versorgung, die auf ihr Krankheitsbild und ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Für alle, also auch für die Eltern und die Geschwister, wird ein vielfältiges Angebot unterschiedlichster Aktivitäten geboten. Vieles ist möglich, aber nicht verpflichtend.

Das derzeitige Konzept der Göttinger Einrichtung sieht zwölf Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 27 Jahren vor. Voraussetzung für die Aufnahme ist die Diagnose der lebensverkürzenden Erkrankung des Kindes. „Die Arbeit in einem Kinder- und Jugendhospiz fokussiert sich auf die Lebensbegleitung, nicht ausschließlich auf die Sterbebegleitung“, so Zimmer.

Die Finanzierung des Kinder- und Jugendhospizes Sternenlichter erfolgt nicht zu 100 Prozent über die Krankenkassen. Fehlende Gelder müssen durch Spenden finanziert werden. Die DRK-Schwesternschaft und der Förderverein freuen sich über jede finanzielle Unterstützung und jedes neue Mitglied im Förderverein.