Universitätsmedizin Göttingen für Gleichstellung erneut ausgezeichnet

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Text von: redaktion

Bundesministerium für Bildung und Forschung belohnt Anstrengungen in der Gleichstellungsarbeit mit Förderung durch Professorinnenprogramm.

Im Wettbewerb um die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Ländern ausgeschriebene Förderung von Professorinnen hat die Universitätsmedizin Göttingen mit ihrem Gleichstellungskonzept erfolgreich abgeschnitten. Von 113 Hochschulen wurden 79, darunter auch die Universitätsmedizin Göttingen, mit ihrem Gleichstellungskonzept ausgewählt. Erst im Mai 2008 erhielt die UMG zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung mit dem Total E-Quality Prädikat. Ende des Jahres 2007 belegte sie, bei einem bundesweiten Ranking über Gleichstellung an Medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika, den ersten Platz.

„Ich freue mich riesig über den Erfolg unserer Arbeit und für die Universitätsmedizin Göttingen“, sagt Inken Köhler, die Gleichstellungsbeauftragte der UMG. Die mit einer Förderung ausgezeichneten Hochschulen gelten aufgrund der Bewertung als besonders herausragende Vorbilder für chancengerechte wissenschaftliche Einrichtungen und erhalten nach erfolgter Berufung von hochqualifizierten Forscherinnen eine Förderung für bis zu drei Professorinnen. Das Professorinnenprogramm wird gemeinsam vom BMBF und den Ländern mit 150 Millionen Euro finanziert. Ziel ist es, langfristige Perspektiven für wissenschaftliche Karrieren von Frauen an Hochschulen zu schaffen. Die höchst mögliche Fördersumme je Berufung beträgt 150.000 Euro jährlich, die je zur Hälfte von Bund und Ländern getragen wird. Die maximal erreichbare Fördersumme einer Hochschule beträgt insgesamt 2.250.000 Euro für die Programmlaufzeit.

Foto: Gleichstellungsbeauftragte Inken Köhler