Universitätsmedizin Göttingen auf Sparkurs

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Text von: redaktion

Stiftungsausschuss Universitätsmedizin verabschiedet einstimmig den Wirtschaftsplan 2008 des Vorstandes der Universitätsmedizin Göttingen. MWK-Staatssekretär Josef Lange: “Keine Überlegungen zur Privatisierung der UMG“.

Der Stiftungsausschuss Universitätsmedizin hat gestern, am 18. Februar 2008, den Wirtschaftsplan 2008 des Vorstandes der Universitätsmedizin Göttingen verabschiedet. Josef Lange, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) betont: „Es gibt seitens des Ministeriums keine Überlegungen zur Privatisierung der UMG.“

Der Stiftungsausschuss hat unter Einbezug von Abteilungsdirektoren einen „Runden Tisch“ mit dem Vorstand ins Leben gerufen. Hier wurden Maßnahmen zur weiteren Konsolidierung und ein Fahrplan zu deren Umsetzung erarbeitet. Mit dem Maßnahmenkatalog kann das für 2008 geschätzte Defizit von etwa 30 Millionen Euro auf 14,9 Millionen Euro begrenzt werden.

Der Ausschuss-Vorsitzende Eugen Hauke (Foto) sagte: „Auch das Jahr 2008 wird noch ein Jahr harter und teilweise schmerzhafter Einschnitte sein. Die ausgesprochen positive Entwicklung aus dem Jahr 2007 hat dabei bewiesen, dass die enormen Anstrengungen der Organisation erfolgreich waren. Dies stimmt optimistisch, dass die anspruchsvollen Ziele auch in diesem Jahr zu erreichen sind.“

Der Wirtschaftsplan 2008 sieht zahlreiche Sparmaßnahmen vor: Neben der Absenkung bei den Sachkosten will das UMG weitere 300 Vollkräftestellen abbauen.