Universität Göttingen wählt neue Vizepräsidentin

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Text von: redaktion

Der Senat der Universität Göttingen hat gestern die Literaturwissenschaftlerin Ruth Florack einstimmig zur nebenberuflichen Vizepräsidentin für Lehre und Studium der Hochschule gewählt.

Florack folgt zum 1. Oktober 2013 auf den Agrarwissenschaftler Wolfgang Lücke, der das Amt seit Oktober 2008 innehatte. Ihre Amtszeit endet im September 2015.

Der Stiftungsausschuss Universität muss die Entscheidung des Senats noch bestätigen.

„Wir danken Lücke herzlich für sein enormes Engagement für die Universität Göttingen, besonders bei der Umsetzung der Bologna-Reform und der Professionalisierung des Studienbetriebs“, so Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel.

„Er hat die Herausforderungen, die das Amt des Vizepräsidenten mit sich bringt, mit beeindruckender Energie bewältigt.“

Florack wird als Vizepräsidentin neben dem Ressort Lehre und Studium für die Zentrale Senatskommission für Lehre und Studium, die Zentralen Einrichtungen für Lehrerbildung, für den allgemeinen Hochschulsport und für Sprachen und Schlüsselqualifikationen, das Mathematisch-naturwissenschaftliche Prüfungsamt und das Netzwerk Lehrerfortbildung zuständig sein.

Ruth Florack, Jahrgang 1960, studierte Germanistik, Romanistik und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Münster und Toulouse. Anschließend war sie fünf Jahre lang in Frankreich tätig, unter anderem als Lektorin für den Deutschen Akademischen Austauschdienst.

Sie wurde 1994 an der Universität Stuttgart promoviert und habilitierte dort 2004. Im Jahr 2005 folgte sie dem Ruf auf eine Professur für Deutsche Philologie/Neuere deutsche Literatur an die Universität Göttingen.

Im März 2006 war Florack Gastdozentin für Neuere deutsche Literatur an der chinesischen Universität Nanjing, von 2008 bis 2010 zunächst Kondekanin und anschließend Dekanin der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen.

Von Oktober 2011 bis Juli 2012 war sie Assoziierter Fellow am Lichtenberg-Kolleg in Göttingen.