Uni Göttingen erzielt Spitzenwert bei Drittmittel-Einwerbung

Text von: redaktion

Im Jahr 2009 konnten die Wissenschaftler der Uni Göttingen die Einwerbung neuer Drittmittel deutlich steigern. Die Neubewilligungen erhöhten sich auf rund 82 Millionen Euro, gegenüber 70 Millionen Euro im Vorjahr.

„Das ist ein neuer Spitzenwert“, unterstreicht Vizepräsident Markus Hoppe die positive Bilanz. Rund 11 Millionen Euro neubewilligte Drittmittel entfallen dabei auf die Förderung der Exzellenzinitiative, weitere 70 Millionen Euro auf Forschungsprojekte unterschiedlicher Drittmittelgeber.

Drittmittel sind Gelder, die die Universität und die dort tätigen Forscher über Anträge eingeworben haben und die nicht aus dem Haushalt des Landesministeriums stammen. Neben der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gehören der Bund, die EU und namhafte Förderorganisationen wie die VolkswagenStiftung zu den größten Drittmittelgebern der Universität Göttingen.

„Wir freuen uns über diese hervorragende Entwicklung, die unsere Position unter den führenden deutschen Forschungsuniversitäten bestätigt“, so Markus Hoppe“. Die Universität ist damit auf einem guten Weg, ihre anspruchsvollen Ziele für die Fortsetzungsrunde der Exzellenzinitiative zu erreichen“. Denn ob die Uni Göttingen sich weiter als Exzellenzuniversität bezeichnen darf, darüber wird im Sommer 2012 entschieden.

Die steigenden Drittmitteleinkünfte führt Hoppe unter anderem auf die systematische Entwicklung von Forschungsverbünden und die Einwerbung entsprechender Mittel sowie auf die anreizorientierte W-Besoldung für Professorinnen und Professoren und auf die interne leistungsorientierte Budgetbemessung. zurück

Auch die Region Göttingen profitiert von den Drittmitteln, da sie zusätzlich zur Finanzierung der Hochschule durch das Land Niedersachsen gewährt werden. Zudem ermöglicht sie die Einstellung von weiterem hochqualifizierten Personal und führt zu einer steigenden Wertschöpfung.