Ungewöhnliches

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Text von: redaktion

4. faktor-Business-Lounge brachte über 150 Entscheider zusammen.

Ungewöhnliche Menschen an einem ungewöhnlichen Ort – an einem ungewöhnlichen Tag.“ Mit diesen Worten begrüßte faktor-Chefredakteur Marco Böhme die Teilnehmer der 4.faktor-Business-Lounge, die in Kooperation mit dem Hotel Freizeit In und Sycor stattfand. Weitere Kooperationspartner waren die SüdniedersachsenStiftung, der Göttinger Kreis und Mekom.

Zu den ungewöhnlichen Menschen an diesem Abend zählte neben den mehr als 150 Entscheidern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Verwaltung und Politik eine Delegation amerikanischer Wirtschaftsförderer der Region Pittsburgh. Kurzfristig absagen musste die Kriegsfotografin und Pulitzerpreisträgerin Anja Niedringhaus. Schnee am Flughafen hinderte sie an der rechtzeitigen Abreise aus Bagdad.

Ungewöhnlicher Ort war die XL Orient Lounge im Göttinger Hotel Freizeit In. Von Hibiskustee über Feuerschlucker bis hin zur Bauchtänzerin – es kam ein Hauch von Orient auf.

Ungewöhnlich war auch das Datum: Der 4. Februar 2008 war ein Rosenmontag. Trotz ihrer Abwesenheit war Anja Niedringhaus Thema des Abends. So erzählte ihr „Entdecker“ beim Göttinger Tageblatt, Ingo Bulla (Foto, r.), von ihren Anfängen als professionelle Fotografin: „Faszinierend war weniger ihr Talent als ihre Besessenheit.“ Eine Auswahl ihrer Fotografien konnten die Gäste in einer Ausstellung betrachten.

Auf Einladung der Göttinger Sycor machte eine Delegation amerikanischer Wirtschaftsförderer einen Abstecher zur Business-Lounge. Die Abgesandten der Region Pittsburgh, die in diesem Jahr ihren 250. Geburtstag feiert, war auf Jubiläumstour durch Europa unterwegs und machte vorher u.a. Station in Madrid, Amsterdam und Köln. Marko Weinrich und Jim Marczak von Sycor, die seit sieben Jahren einen Standort in Pittsburgh haben, erzählten von der Zusammenarbeit und gaben Tipps, wie man Fehler bei einer Ansiedlung vermeiden kann.

Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich kennen zu lernen, Visitenkarten auszutauschen und Geschäfte anzubahnen. So entstanden viele interessante Gespräche – manche davon gingen bis nach Mitternacht.

Text: TOBIAS KINTZEL Fotografie: ALCIRO THEODORO DA SILVA