Umsatzzuwachs bei KWS SAAT AG

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Text von: redaktion

Das internationale Saatzuchtunternehmen ist im Geschäftsjahr 2008/2009 (Stichtag 30.06.) trotz der globalen Finanzkrise weiter profitabel gewachsen. Der Konzern-Umsatz stieg um 19,7 Prozent auf 717,2 Millionen Euro.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich dagegen – infolge höherer Produktionskosten für die Saatgutvermehrung – nur um 11,1 Prozent auf 77,9 Millionen Euro unterproportional zum Umsatzanstieg.

Die Aktionäre werden an der guten Ertragslage mit einer um 0,10 Euro auf 1,80 Euro erhöhten Dividende je Aktie beteiligt. Das Ergebnis je Aktie erreichte 6,98 (7,74) Euro.

Wieder kräftig zulegen konnte der Umsatz im inzwischen größten Geschäftsbereich Mais. Dazu hat auch der steigende Bedarf nach Bioenergie beigetragen.

„Besonders unsere Aktivitäten in Deutschland, Frankreich und Nordeuropa sowie der Absatz gentechnisch veränderter Sorten in Nordamerika haben zu dem erfreulichen Umsatzzuwachs beigetragen“, sagt Hagen Duenbostel, Finanzvorstand der KWS SAAT AG.

„Das Geschäft mit Zuckerrübensaatgut hat unsere Erwartungen übertroffen. In den USA haben wir die Erfolgsgeschichte der herbizidtoleranten Roundup Ready® Zuckerrübe auch im zweiten Jahr der Markteinführung fortgesetzt. Den kräftigen Umsatzanstieg im Bereich Getreide verdanken wir vorwiegend dem sehr guten Absatz von Hybridroggen.“

Aufgrund der guten Gewinnentwicklung nahm das Eigenkapital um 36,5 Millionen Euro zu. Duenbostel stellt fest: „Mit einer Eigenkapitalquote von knapp 58 Prozent sind wir weiterhin solide finanziert.“

Umfangreiche Investitionen ermöglichten auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Zahl der Mitarbeiter nahm im Geschäftsjahr 2008/2009 in der KWS Gruppe weltweit um gut 10 Prozent auf 3.215 (2.856) Mitarbeiter zu, davon waren 913 (860) bei der KWS SAAT AG beschäftigt. Seit Juni ist KWS auch als „Familienfreundlicher Betrieb“ ausgezeichnet.

„Mit einem leichten Umsatzanstieg soll das gute Betriebsergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres wieder erreicht werden. Die Zuwächse werden vorwiegend aus dem Segment Mais erwartet. Während wir im Getreidegeschäft voraussichtlich das hohe Umsatz- und Ergebnisniveau des vergangenen Jahres nicht wieder erreichen können, rechnen wir bei Zuckerrüben mit einem stabilen Geschäft“, sagt Duenbostel und stellt gleichzeitig die Neu-Anstellung weiterer Mitarbeiter in Einbeck in Aussicht.

„Um unsere Marktposition auszubauen und das organische Wachstum langfristig zu sichern“, erläutert Duenbostel, „werden wir weiter in hohem Maße in Forschung und Entwicklung investieren.“