UMG ist Partner der Berufsgenossenschaften

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Text von: redaktion

Die Universitätsmedizin Göttingen ist jetzt Partner der gesetzlichen Unfallversicherungen bei der Versorgung von Patienten mit Arbeits- und Wegeunfallverletzungen. Grundlage der Zusammenarbeit ist ein Kooperationsvertrag zwischen der UMG und dem Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg (BUKH).

Seit dem 1. März 2009 betreibt das Berufsgenossenschaftliche Unfallkrankenhaus Hamburg eine eigene Abteilung an der Universitätsmedizin Göttingen. Hier werden künftig die Versicherten der gesetzlichen Unfallversicherung behandelt.

„Wir werden vor allem Schwerverletzte (Polytrauma) und Patienten mit Wirbel-, Becken- und Gelenkverletzungen behandeln sowie Patienten nach Arbeitsunfällen, deren Versorgung eine handchirurgische, rekonstruktive oder septische Chirurgie erfordern. Dabei arbeiten wir mit anderen Abteilungen der UMG und der Physiotherapie eng zusammen“, erläutert Klaus-Michael Stürmer, Direktor der Abteilung Unfallchirurgie, Plastische- und Wiederherstellungschirugie und Leiter der neuen Unfallchirurgischen Abteilung des BUKH.

„Die Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen stellt für unsere Versicherten eine optimale Versorgung nach Arbeitsunfällen sicher, die den hohen Versorgungsstandards der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken voll entspricht“, sagt Hubert Erhard, stellvertretender Geschäftsführer des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg.

Das Leistungsangebot der neuen Abteilung des BUKH in der Universitätsmedizin Göttingen umfasst eine fächerübergreifende Erstversorgung sowie alle Operationen und weiteren Behandlungen, die nach Arbeitsunfällen notwendig werden können. Auch nach einer Operation können die Versicherten in Göttingen heimatnah weiter medizinisch und physiotherapeutisch betreut werden.

Durch die Kooperation mit dem Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg wird die Universitätsmedizin Göttingen Teil des Netzwerks der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.