UMG gratuliert zum Medizinnobelpreis

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Text von: redaktion

Der Heidelberger Krebsforscher Harald zur Hausen (Foto) ist ehemaliges Mitglied des Stiftungsausschusses der Universitätsmedizin, dem Aufsichtsgremium der Universitätsmedizin Göttingen.

Der deutsche Krebsforscher Harald zur Hausen (Foto) gehörte vom Oktober 2003 bis zum Oktober 2006 als Mitglied dem Stiftungsausschuss der Universitätsmedizin, dem Aufsichtsorgan der Universitätsmedizin Göttingen, an und war vom Juni 2005 bis Oktober 2006 dessen stellvertretender Sprecher. In dieser Funktion war zur Hausen zudem Mitglied im Stiftungsrat der Georg-August- Universität, dem Aufsichtsgremium der Gesamtuniversität. Er erhält den Nobelpreis für Medizin für seine Arbeiten, die die Rolle einiger humaner Papillomaviren (HPV, „Warzenviren“) bei der Entstehung zum Beispiel des Gebärmutterhalskrebses deutlich machen. Dank dieser Forschungen konnte ein wirksamer Impfstoff entwickelt werden. Zur Hausen teilt sich den Preis zur Hälfte mit den französischen Medizinern Francoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier.

Cornelius Frömmel, Sprecher des Vorstandes der Universitätsmedizin Göttingen und Dekan der Medizinischen Fakultät: „Wir gratulieren Herrn Professor zu Hausen sehr herzlich zu dieser großen Auszeichnung. Wir haben ihn im Stiftungsausschuss der Universitätsmedizin Göttingen als einen scharfsinnigen und konstruktiv kritischen Geist wahrnehmen können. Mit seiner besonnenen Art und großen wissenschaftlichen Erfahrung war er für uns in den Jahren seiner Tätigkeit ein wertvoller Ratgeber, dessen kluge Beiträge wir sehr geschätzt haben.“

Foto: dfg