UMG-Dermatologe erhält Deutschen Hautkrebspreis

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Text von: redaktion

Hautforscher der Universitätsmedizin Göttingen erhält den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Hautkrebspreis 2013 für seine Forschung zur Reparatur von Genschäden durch Sonne und der damit verbundenen Entwicklung von Hautkrebs.

Steffen Emmert, leitender Oberarzt der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist von der Deutschen Hautkrebsstiftung mit dem Deutschen Hautkrebspreis 2013 ausgezeichnet worden.

Herr Emmert erhielt den Preis für seine Arbeiten zu den schädigenden Einflüssen der UV-Strahlung bei der Entstehung von Hautkrebs am Beispiel der sogenannten Mondscheinkrankheit. Außerdem hat er die Mechanismen untersucht, die die Hautzelle zur Reparatur von Sonnenschäden einsetzt, um sich vor Hautkrebs zu schützen.

Der Deutsche Hautkrebspreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde auf dem 23. Deutschen Hautkrebskongress in Essen verliehen.

„Mit unseren Arbeiten konnten wir zeigen, wie wichtig die Reparatur von Schäden der Haut durch ultraviolette Strahlung ist, um Hautkrebs zu vermeiden“, sagte Emmert.

„Dadurch wird auch der Einsatz von Licht zur Behandlung von entzündlichen Hautkrankheiten sicherer. In der Zukunft wird es vielleicht möglich sein, neben dem Schutz vor Sonnenschäden auch die individuelle Reparaturfähigkeit für Sonnenschäden mit Medikamenten zu erhöhen. Dies wäre ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt, um Hautkrebs zu vermeiden, sowohl für den gefährlichen schwarzen Hautkrebs, als auch für den sehr häufig vorkommenden weißen Hautkrebs.“